Finanzminister Nils Schmid in Osterburken

Finanzminister Nils Schmid (li.) trifft Landrat Dr. Achim Brötel. (Fotos: LRA)

Osterburken. (lra) Am Rande der Landesdelegiertenkonferenz der Jusos Baden-Württemberg, die am Wochenende in Osterburken stattfand, nahm sich der neue Finanz- und Wirtschaftsminister Baden-Württembergs, Dr. Nils Schmid, auch Zeit für ein Arbeitsgespräch mit Landrat Dr. Achim Brötel. Daran nahmen unter anderen Osterburkens Bürgermeister Jürgen Galm, SPD-Kreisvorsitzender Jürgen Graner und die SPD-Kreisräte Heide Lochmann, Karlheinz Graner und Herbert Kilian teil. Über Karlheinz Graner, der auch Kreisvorsitzender der Sozialdemokratischer Gemeinschaft für Kommunalpolitik ist, war dieses Gespräch zustande gekommen. Der Geschäftsführer der AWN, Dr. Mathias Ginter, thematisierte dabei gemeinsam mit dem Landrat die Novellierung des Kreislaufwirtschaftsgesetzes, die in der vorgesehenen Form das Ende des derzeit sehr erfolgreich in Rosenberg laufenden Projekts „Restmüllfreie Abfallwirtschaft“ bedeuten könnte – falls die Organisationshoheit über die Wertstofftonne nicht in kommunaler Hand bleibt. Mit Landrat Dr. Brötel war sich Dr. Schmid einig, dass es nicht zu einer „Rosinenpickerei“ bei den lukrativen Bereichen kommen dürfe und die Bürger anschließend die Zecke dafür bezahlen müssten.

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(Foto: LRA)

Der Minister, der sich im Anschluss ins Goldene Buch der Stadt Osterburken eintrug, versprach seine Unterstützung, denn: „ Ihren Ansatz in Rosenberg finde ich sehr spannend.“ Angedacht wurde sogar – mit Unterstützung der AWN – die Durchführung eines „restmüllfreien Parteitags“ der SPD, der für den Herbst in Offenburg geplant ist.

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