Effizient, sicher und umweltgerecht

200 Landwirte bei Vorführung zur „Pflanzenschutztechnik“

(Foto: LRA)

Götzingen. (lra) Über 200 Landwirte nahmen am Wochenende das Angebot an, sich bei einer Maschinenvorführung zum Thema „Pflanzenschutztechnik – effizient-sicher-umweltgerecht“ über Standards und neueste Entwicklungen auf diesem Gebiet zu informieren.

Die Veranstaltung wurde gemeinsam von Fachdienst Landwirtschaft des Landratsamt Neckar-Odenwald-Kreis, dem Beratungsdienst Ackerbau Neckar-Odenwald-Tauber e.V. sowie den Maschinenringen Odenwald-Bauland und Mosbach organisiert. Der Erste Landesbeamte des Neckar-Odenwald-Kreises, Martin Wuttke, betonte in seinem Grußwort die Bedeutung des Themas. Auch Alois Gerig, MdB war gekommen und maß der umwelt- und fachgerechten Ausbringung von Pflanzenschutzmitteln – immer im Spannungsfeld zwischen Umweltschutz, der Produktion qualitativ hochwertiger und gesunder Lebensmittel und einer ökonomischen Wirtschaftsweise – einen ganz hohen Stellenwert bei. Ergänzend berichtete er über aktuelle Entwicklungen in Berlin.

In den Fachvorträgen erläuterte Herr Dr. Hans Raffel am Beispiel umfangreicher Versuche den Zusammenhang zwischen Wasseraufwandmenge, Fahrgeschwindigkeit und Düse auf die Wirkungssicherheit der Pflanzenschutzmittel. Durch die Weiterentwickung der Düsentechnik sei es gelungen, die Umweltsicherheit bei der Ausbringung von Pflanzenschutz zu erhöhen und die Abdriftproblematik zu minimieren. Ekkehard Knörzer gab im Anschluss Tipps zur Wahl der individuell richtigen Düse. In der folgenden Diskussion, die Josef Matt vom Fachdienst Landwirtschaft leitete, konnten die Landwirte gezielt Fragen stellen.

Nach der Theorie folgte die Praxis, bei der verschiedene Pflanzenschutzspritzen im praktischen Einsatz gezeigt wurden. Neben den neuesten Entwicklungen für die größeren Betriebe wurde auch bewährte Technik für geringere Einsatzumfänge vorgestellt Auf einer echten „Holperstrecke“ konnten die unterschiedlichen Fabrikate Arbeitsqualität und Gestängestabilität unter Beweis stellen.

Die Maschinen wurden von den Landmaschinenfirmen Class Württemberg, Firma Bopp, Firma Zürn, ZG Raiffeisen Technik und der Firma Bach zur Verfügung gestellt.

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