„Spiel ohne Grenzen“ über Grenzen

400 Mitglieder der Jugendfeuerwehren am Start

von Martin Grimm

Neckar-Odenwald-Kreis/Buchen. „Wie viele Feuerwehr-Armaturen könnt ihr in zwei Minuten zusammenbauen? Wer patscht am besten? Wer verschüttet am wenigsten Wasser? Bei wem klebt’s am besten?“ – Diesen und weiteren Aufgaben stellten sich am Samstagnachmittag 400 Jugendfeuerwehrler aus dem bayrischen Landkreis Miltenberg, dem hessischen Odenwaldkreis und dem badischen Neckar-Odenwald-Kreis in der Buchener Innenstadt.

Beim 21. Spiel ohne Grenzen über Grenzen im Rahmen des 43. Dreiländertreffens trafen sich 46 Jugendfeuerwehren aus den drei Landkreisen, um an 9 Spielstationen Ihr Können unter Beweis zu stellen. Die Jugendfeuerwehr Langenelz konnte die meisten Punkte ergattern und durfte den begehrten Wanderpokal für ein Jahr mit nach Hause nehmen.

Vorher galt es allerdings bei strahlendem Sonnenschein und hochsommerlichen Temperaturen, die neun Spiele zu meistern: Am Krauss-Platz mussten die Jugendlichen so viele Feuerwehr-Armaturen wie möglich so zu einem möglichst großen Gebilde zusammen bauen. Im Museumshof wurden Tischtennisbälle mit unterschiedlichen Gegenständen durch einen Parcours getragen. Im Innenhof des ehem. Areal Essbauer galt es Bälle mit Feuerpatschen ins Ziel zu befördern.

An der ehem. Gaststätte „Ross“ sollte beim Wassertransport mit einer Plane möglich wenig Wasser verschüttet werden. Normale Spielkarten wurden in der Marktstraße in einen Eimer geworfen. Am Stadtturm spielten die Jugendlichen mit Klemmbrettern und Alufolien-Kugeln Bürotennis. Abkühlung verschaffte sich der eine oder andere beim Wasserflipper, wenn er den ins falsche Loch gerutschten Ball wieder in den Wasserflipper einsetzte.

Mittels Creme auf der Nase gaben die Jugendlichen Wattebällchen immer an den nächsten weiter. Zwischen Rathaus und Kirche sollten die Jugendlichen schließlich noch Bälle durch einen aufgehängten Reifen werfen. Als Zusatzaufgabe lernten die Jugendlichen die Stadt Buchen und ihre Sehenswürdigkeiten in Form von zehn Fragen näher kennen und konnten so zusätzliche Punkte sammeln.

468FFW-Siegerehrung
(Foto: Martin Grimm)

Bei der Siegerehrung begrüßte der Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbandes Neckar-Odenwald-Kreis, Andreas Hollerbach, die angereisten Honoratioren aus Feuerwehr und Politik aus den drei Landkreisen und überbrachte die gemeinsamen Grüße der Feuerwehren. MdB Alois Gerig, Landrat Dr. Achim Brötel und Bürgermeister Roland Burger bedankten sich bei den Jugendlichen für ihr Engagement und wünschten allen Teilnehmern viel Erfolg auf ihrem weiteren Weg bei den Feuerwehren.

Die Kreisjugendfeuerwehrwarte aus den Dreilandkreisen Nikolaus Klasan (Neckar-Odenwald-Kreis), Norbert Heinkel (Odenwaldkreis) und Wolfgang Schmitt (Landkreis Miltenberg) überreichten dem Ehrenbrandrat des Landkreises Miltenberg, Karlheinz Brunner, als langjährigem Mitstreiter für das Dreiländertreffen und vorallem das Spiel ohne Grenzen jeweils die höchste Ehrung der Kreisjugendfeuerwehr, verschiedene Spezialitäten aus den Kreisen und ein Bild als Erinnerung an 21 Spiel ohne Grenzen über Grenzen.

Anschließend konnten die drei Kreisjugendfeuerwehrwarte den gespannten Jugendlichen die Platzierungen nicht länger vorenthalten: 36. Bödigheim I, 35. Hettingen, 34. Bürgstadt, 34. Bödigheim II, 33. Miltenberg, 32. Lützelbach, 31. Mosbach II, 30. Hesseneck Kailbach I, 29. Mudau, 29. Auerbach, 28. Röllbach, 27. Unterneudorf, 26. Sindolsheim I, 25. Einbach II, 24. Großheubach II, 24. Hesseneck Kailbach II, 23. Haßmersheim II, 22. Rippberg I, 21. Steinbach II, 20. Kirchzell I, 20. Mömlingen, 20. Steinbach I, 19. Niedernberg I, 18. Sindolsheim II, 18. Umpfenbach, 17. Oberneudorf-Hollerbach, 16. Walldürn Stadt, 15. Mosbach I, 14. Bullau/ Dorf-Erbach, 13. Götzingen, 12. Großheubach I, 12. Donebach/Mörschenhardt, 12. Haßmersheim I, 11. Niedernberg II, 11. Klingenberg, 10. Buchen, 9. Collenberg I, 8. Hiltersklingen, 7. Nieder Kainsbach I, 6. Eichenbühl/Heppdiel I, 5. Hainstadt, 4. Einbach I, 4. Höpfingen/Buchen, 3. Eichenbühl/Heppdiel II, 2. Kirchzell II, 1. Langenelz.

Fotogalerie – (Fotos: Martin Grimm)

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