Fünf schwere Radunfälle

Nur mit Helm aufs Rad – Fünf folgenschwere Unfälle mit Radfahrern innerhalb zwei Wochen

Neckar-Odenwald-Kreis. (pol) Fünf Unfälle mit Radfahrern haben sich im Neckar-Odenwald-Kreis innerhalb der letzten zweieinhalb Wochen ereignet. Hierbei wurden drei Radfahrer schwer und ein Kind leicht verletzt, für eine Radfahrerin endete die Fahrt tödlich. Alle fünf Verunglückten trugen keinen Helm. „Von Radfahrern werden die Gefahren im Straßenverkehr immer wieder unterschätzt. Gerade Radfahrer erleiden bei Unfällen häufig schwerste Kopfverletzungen, die ein geeigneter Fahrradhelm hätte verhindern können,“ sagt der Leiter der Polizeidirektion Mosbach Hans Becker. Seit Jahren leiste die Polizei durch Maßnahmen wie die Radfahrausbildung, die Überprüfung des technischen Zustandes der Räder oder die Überwachung von Radwegen einen Beitrag zur Verkehrssicherheit. Da Radfahrer ebenso wie Fußgänger keine „Knautschzone“ haben sei es für diese aber besonders wichtig, selbst auf ihre Sicherheit zu achten und auch mit dem Fehlverhalten anderer zu rechnen.

Allzu leichtfertig verhalten sich allerdings viele Radfahrer, wenn es darum geht, an die eigene Sicherheit zu denken und verzichten auf das Tragen eines Helms. Doch ein Unfall kann jedem passieren – selbst bei einer kurzen Fahrt mit dem Rad „um die Ecke“. Schwere Kopfverletzungen sind häufig die Folge, gegen die man sich schützen kann: Denn 80 Prozent aller schweren Kopfverletzungen von Radfahrern könnten durch das Tragen eines Helms verhindert werden! Besonders für Eltern ist es wichtig darauf zu achten, dass ihr Kind einen passenden und richtig eingestellten Fahrradhelm trägt und durch ihr eigenes Verhalten Vorbild sind.

Tipp der Polizeidirektion Mosbach: Achten Sie auf den verkehrssicheren Zustand des Fahrrads und Tragen Sie einen Helm – beides kann lebensrettend sein.

Infos im Internet:
www.gib-acht-im-verkehr.de
www.polizei-beratung.de
www.fahrradland-bw.de

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