„Haus Lebensquell“ feierte Jubiläum

von Liane Merkle

Unser Bild zeigt von links: Matthias Löw (ehem. Kassier), Inge Rauscher, Gabriele Stiebig (neue 1. Vors.), Hausleiter Martin Lorch, Mathias Galm (Kassier), Elisabeth Lorch, Pfarrer Horst Rauscher, Beate und Hans Müller, Karl-Heinz Lindenmuth (ehem. 1. Vorsitzender)

Langenelz. „Dem Dankbaren gehört die Zukunft“ – unter dieses Motto hatten Elisabeth und Martin Lorch das 20-jährige Jubiläum des Seelsorgehauses „Haus Lebensquell“ sowie des gleichnamigen Vereins gestellt. Und natürlich war so auch der lebendige Festgottesdienst mit Pfarrer Horst Rauscher überschrieben. Für die Liturgie zeichneten Prädikant Martin Lorch und Pfarrerin Renate Seraphin-Hohmann verantwortlich und für den musikalischen Rahmen die Kirchenband um Rudi Frey.

Dem Motto entsprechend scheint auch die Zukunft von „Haus Lebensquell“ gesichert, denn Dankbarkeit zeigten in unterschiedlichster Weise alle Redner des Tages. Elisabeth und Martin Lorch sowie ihre langjährigen Mitstreiter Beate und Hans Müller für die beispiellose Wundergeschichte „Haus Lebensquell“ und den spürbaren Segen, den sie erfahren duften. Pfarrer Rauscher dankte in seiner Predigt dafür, dass es mit diesem besonderen Haus und den nicht weniger besonderen Menschen darin 20 Jahre so gut gegangen sei. Doch er gab auch seiner Hoffnung auf weiter reichende Kontinuität im „Haus Lebensquell“ Ausdruck. Die „Ehemaligen“, die zu diesem 20. Freundestag in Langenelz angereist waren, zeigten sich voll dankbarer Erinnerungen ob der Hilfe, die sie hier erfahren durften und Mudaus Pfarrerin dankte den Verantwortlichen des Seelsorgehauses ebenso wie die Vertreter der Seelsorgeeinheit Mudau für das gute und ergänzende Miteinander im Zeichen der Ökumene, während Ortsvorsteher Hans Slama das harmonische Zusammenwirken zwischen dem Haus und den Langenelzern hervorhob, das im gegenseitige Respekt und Helfen sichtbar wurde.

Karl-Heinz Lindenmuth als langjähriger 1. Vorsitzender des Seelsorgevereins „Haus Lebensquell“ war dankbar, in Gabriele Stiebig eine würdige Nachfolgerin in diesem Amt gefunden zu haben und freudige Dankbarkeit zeigte auch Bürgermeister Dr. Rippberger ob des Vorzeigeprojekts „Haus Lebensquell“ mit seinen einmaligen Erfolgen, auch in der Lebensschule.

Günther Schaible als ehemaliger Leiter des Wörnersberger Ankers war dankbar, als langjähriger Wegbegleiter und –bereiter für die Lorchs gegolten zu haben. Mit einem Segen durch die Vereinsmitglieder wurde Gabriele Stiebig als neue 1. Vorsitzende in den Kreis aufgenommen.

Dem kurzweiligen Gottesdienst mit vielen Dankesbezeugungen schloss sich das Mittagessen und danach ein spannender Nachmittag für Klein und Groß an. Während die Kinder zunächst auf einer Spielestraße und dann mit Ponyreiten beschäftigt waren, wurde das segensreiche Wirken in Haus Lebensquell im Rahmen einer Interviewrunde sehr deutlich. In den Geschichten, die ehemalige „Mitbewohner auf Zeit“ Gabriele Stiebig und den interessierten Zuhörern erzählten, zeigte sich, wie vielschichtig die Probleme mancher Menschen sich gestalten. Und natürlich auch, wie viel erfahrene Seelsorger da wieder ins Reine bringen können.

In seinem anschließenden Referat beleuchtete Stefan Schmid dann die Herausforderungen und Chancen der Seelsorge in der Zukunft, bevor Martin Lorch zu einem Programmpunkt überleitete, der ihm eher schwer fiel.

Die Verabschiedung von Hans und Beate Müller nach 16 Jahren gemeinsamen Lebens und Arbeitens in den Ruhestand. Unter Federführung von Hans Müller war das Haus baulich zur Lebensschule erweitert und zahlreichen Umbau- und Sanierungsmaßnahmen durchgeführt worden. Beate Müller war „die Frau für alle Fälle“. Neben ihren sehr praktischen Fähigkeiten – so Martin Lorch in seiner Laudatio – hatten die beiden aber auch ein Herz und die Zeit, Mitlebende zu begleiten und in der Seelsorge mitzuarbeiten.

Als Hauseltern waren sie nahezu unschlagbar und entsprechend schwierig gestalte sich die Regelung der Nachfolge. Mit einem Präsent verabschiedete der Hausleiter seine langjährigen „Hausgefährten“ in den Ruhestand. Die beiden werden im September in ihr Haus in Steinenbronn zurück ziehen. Wie der Gottesdienst wurde auch der Nachmittag würdig musikalisch umrahmt durch Rudi Freys Kirchenband.

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