„Wer A sagt, muss auch B sagen!"

Mit dem Umbau des alten Postamtes in Mosbach soll nun angefangen werden.

Neckar-Odenwald-Kreis. (kn) Zur Vorbereitung der Kreistagstagssitzung traf sich die CDU-Fraktion. Weitere Themen waren Sachstandsberichte über die Transversale und die Asylbewerberunterkunft. Zuvor nahm die CDU-Fraktion an der Eröffnung der Ausstellung „Namen statt Nummern/Geistliche im KZ Dachau“ im Kulturforum Vis à vis in Buchen teil.

Der Landkreis hatte den Umbau und die Sanierung des ehem. Postamtes in Mosbach im letzten Jahr wegen der noch unsicheren Finanzsituation infolge der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise ausgesetzt. Nachdem sich nun die Wirtschaftslage in Deutschland deutlich verbessert hat und die Steuereinnahmen steigen, ist es nach Auffassung der CDU-Kreistagsfraktion an der Zeit, diesen Beschluss zu überdenken. Beim Kauf des ehem. Postamtes 2004 hatte man bestimmte Zielvorstellungen, die auch heute noch gültig sind. „Wer A sagt, muss nun auch B sagen“, so die Meinung der CDU-Fraktion. Zudem werde beim weiteren Leerstand der unteren beiden Geschosse das Aussehen nicht besser; darauf habe die Fraktion schon im letzten Jahr hingewiesen. Ebenso seien die Heizkosten für die genutzten Räume zu hoch, so dass eine energetische Sanierung immer dringlicher werde. Die CDU-Fraktion sprach sich daher dafür aus, weitere Planungsaufträge zu vergeben, um die Ausschreibung vorbereiten zu können.

Weiter befasste sich die CDU-Fraktion mit dem Stand des Planfeststellungsverfahrens der Transversale und der Diskussion um die Asylbewerberunterkunft. Hingewiesen wurde auf die 1. Neckarkonferenz des Wahlkreisabgeordneten Peter Hauk am 25. Juli in Neckargerach; „Schleusenausbau muss sein“ ist das Thema. Ebenso fährt der CDU-Kreisverband vom 30. August bis 4. September ins ungarische Partnerkomitat Vas.

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