Leiche am Zahnstatus identifiziert

(Symbolbild)

Todesursache Selbsttötung – Hinweise auf Fremdverschulden liegen nicht vor.

Neckarbischofsheim. Die Obduktion am Montag in der Heidelberger Rechtsmedizin brachte die traurige Gewissheit. Bei der am Freitag, den 15. Juli 2011, kurz vor 19 Uhr, von einem Passanten im Schwimmbadweg entdeckten Leiche handelt (wir berichteten) es sich um die seit rund zwei Wochen vermisste R.  P.

Anhand eines Zahnstatusabgleichs wurde R. P.  zweifelsfrei identifiziert.

Nach den Ermittlungen der Sinsheimer Kriminalpolizei hat sich die Vermisste in einem schwer einsehbaren Gebüsch, an einer Böschung des Krebsbachs erhängt. Hinweise auf eine Fremdeinwirkung liegen nicht vor. Der Todeszeitpunkt dürfte nahe am Zeitpunkt ihres Verschwindens liegen.

Die kranke und auf Medikamente angewiesene Frau  hatte am Sonntag, den 03. Juli 2011, ihre Wohnung in der Hauptstraße in Neckarbischofsheim verlassen und war seitdem unbekannten Aufenthalts.

Die sich über mehrere Tage hingezogene Vermisstenfahndung, auch mit Polizeihubschraubern, Mantrailer-Hunden, Hundertschaften der Bruchsaler Bereitschaftspolizei und Angehörigen der örtlichen Feuerwehr, auch in den Wäldern um Neckarbischofsheim, war ohne Ergebnis geblieben.

 

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