SC Weisbach scheitert an B-Ligist

FC Trienz – SC Weisbach 3:1 n. V.

Trienz. (ez) Die angereisten Zuschauer und Verantwortlichen des SC Weisbach hatten sich den Verlauf an diesen Pokal-Nachmittag etwas anders vorgestellt. Nach beidseitigem Abtasten beider Mannschaften nahm der Gast aus Waldbrunn das Heft in die Hand und ging in der 10 min. nach Vorarbeit von J. Friedrich früh und erwartungsgemäß mit 0:1 durch S. Frisch in Führung. Eine gute halbe Stunde konnte der A-Ligist mit neuem wackligem Spielsystem das Spiel gestalten, jedoch ohne weitere nennenswerte Möglichkeiten für sich zu verbuchen. In der 29. Minute lenkte D. Haas nach einer Ecke einen Kopfball noch an die Latte. Ab diesem Spielabschnitt wurde Trienz zunehmend mutiger und hielt dagegen.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit war der Klassenunterschied nicht bemerkbar und der FC Trienz versuchte über einen enormen Einsatzwillen und Kampfbereitschaft im Rahmen der Möglichkeiten den Anschlusstreffer zu erzielen. Aufgrund der vielen individuellen Fehler der neu formierten Mannschaft des SCW kam Trienz immer wieder zu gefährlichen Konterchancen, die entweder nicht genutzt oder von D. Haas zunichte gemacht wurden. Da es die klassenhöhere Mannschaft nicht verstand beherzter ans Werk zu gehen, war es letztendlich nicht unverdient, dass in der 81. Minute nach einem Eckball der Ausgleich fiel.

Der B-Ligist wuchs über sich heraus und konnte in der ersten Hälfte der Verlängerung sogar auf 2:1 erhöhen. Erst jetzt wurde der SC Weisbach etwas aktiver und versuchte das Spiel nochmals zu drehen. Jedoch war man in den entscheidenden Aktionen vor dem Gästetor immer wieder zu überhastet, oder der besser positionierte Spielkamerad wurde übersehen. Das letztlich verdiente 3:1 fiel dann in der Schlussminute als der SCW alles nach vorne warf und die Abwehr völlig öffnete.

Die Niederlage war sicherlich nicht dem neuen, etwas unsicheren Spielsystem zuzuschreiben, dem viele Zuschauer und Insider lautstark bemängelten. Vielmehr mangelte es in der Mannschaft von zwei, drei Spielern abgesehen, an der richtigen Einstellung für ein Pokalspiel. Vor allem Stammkräfte enttäuschten in voller Linie.

„Die Mannschaft befindet sich zurzeit mitten in der Vorbereitung für die neue Saison und neue Spieler sowie das Spielsysteme und Ideen müssen und werden noch eine gewisse Zeit benötigen, bevor sie verinnerlicht sind. Es ist jedoch nur dann möglich, den eingeschlagenen Weg zu gehen, wenn jeder einzelne Spieler bereit mitzuziehen“, so der Berichterstatter. Dazu seien sowohl eine gewisse Disziplin und Einsatzwillen notwendig, um die gesetzten Ziele zu erreichen. Der FC Trienz war in diesem Erstrundenspiel im Kreispokal das beste Beispiel.

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