Arbeit der Kreis-Union anerkannt

Neckar-Odenwald-Kreis. (pm) Die CDU Neckar-Odenwald ist bei der Weichenstellung auf Bezirks- und Landesebene der Partei wieder gut vertreten: Auf dem Landesparteitag am vergangenen Wochenende in Ludwigsburg wurde der Europaabgeordnete Dr. Thomas Ulmer (Mosbach) mit einem hervorragenden Ergebnis als Beisitzer im Landesvorstand bestätigt. Mit dem besten Ergebnis der drei stellvertretenden Bezirksvorsitzenden der CDU Nordbaden wählten die Delegierten auf dem Bezirksparteitag, der vor kurzem in Baden-Baden stattfand, den Neckar-Odenwälder Landtagsabgeordneten Peter Hauk (Adelsheim) wieder zum stellvertretenden Bezirksvorsitzenden. Auch Margaret Horb aus Osterburken wurde mit dem zweitbesten Ergebnis als Beisitzerin im Vorstand bestätigt. Komplettiert wird die Abordnung aus Odenwald und Bauland im Bezirksvorstand durch den Kreisvorsitzenden Ehrenfried Scheuermann (Höpfingen). Die CDU Neckar-Odenwald war bei den Parteitagen in Ludwigsburg und Baden-Baden in stattlicher Zahl vertreten.

Kreisvorsitzende Ehrenfried Scheuermann sagte, er sehe die Wahlen auch als ein Zeichen der Anerkennung für die Arbeit der Neckar-Odenwälder vor Ort. Weiter bekräftigte er den Anspruch der CDU, „näher bei den Menschen zu sein“. Er kündigte an, dass nach den Sommerferien eine Veranstaltungsreihe in allen sieben Kreistagswahlkreisen zum Thema Euro-Stabilisierung und Griechenlandhilfe durchgeführt werde. „Wir wollen den Menschen dieses komplexe Thema erläutern und darüber diskutieren“, so Scheuermann.

Neuer Landesvorsitzender ist der Heilbronner Bundestagsabgeordnete Thomas Strobl, der sich mit 63,6 % der Stimmen gegen Winfried Mack durchsetzte und auch im angrenzenden Neckar-Odenwald-Kreis kein Unbekannter ist. Als Bezirksvorsitzender in seinem Amt bestätigt wurde Minister a. D. Heribert Rech, der ankündigte, in den kommenden beiden Jahren mit ganzer Kraft für die CDU Nordbaden arbeiten zu wollen, um die Partei wieder nach vorne zu bringen.

Auch der Vorsitzende der Landtagsfraktion Peter Hauk kündigte an, dass die CDU nach der Landtagswahl nun wieder ein eindeutiges Profil entwickeln wolle, an dem die Menschen die besseren Konzepte erkennen könnten. Der frühere Umwelt- und Verkehrsminister Ulrich Müller MdL stellte beim Bezirkstag zehn Thesen für die Definition des „Markenkerns“ der CDU vor.

In einer Grundsatzrede stellte er „Freiheit“ und „Verantwortung“ als Kernbotschaften für die CDU-Politik in den Mittelpunkt. Die Zeit in der Opposition lade dazu ein, die eigenen Kräfte auf Basis klarer Positionen und inhaltlicher Ausrichtung wiederzufinden.

Die Delegierten stimmten auch über mehrere inhaltliche Anträge ab. Neben einem Bekenntnis zum dreigliedrigen Schulsystem fand der Antrag auf eine satzungsmäßige Verankerung der Mitgliederbeteiligung und Mitgliederentscheidung eine eindeutige Mehrheit. Beim Landesparteitag übte Strobl massive Kritik an den Einheitsschulplänen der grün-roten Landesregierung.

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