Musikschule Cocopelli bewies Klasse

Ausgeprägte Dynamik mit viel Gefühl für die Tasten: Anna Schilling mit „Romantic feelings“. (Foto: privat)

Mosbach. (pm) Für die Schülerinnen und Schüler der Musikschule Cocopelli in Mosbach war es der musikalische Höhepunkt des Jahres: Auf ihrem Fest präsentierten sie im evangelischen Gemeindezentrum Neckarelz ihre einstudierten Musikstücke.

Spannend begann es mit den Jüngsten ab 6 Jahren am Flügel, galt es doch, von den vielen schwarzen und weißen Tasten immer die Richtigen zu treffen. „Wir möchten unsere Schüler möglichst früh an öffentliche Auftritte und Erfolgserlebnisse gewöhnen“, so der Leiter der Musikschule Michael Schmitt-Räbiger.

Bestens vorbereitet im gemeinsamen Musizieren präsentierten sich die Blockflötenschüler im Alter von 6-8 Jahren. Sowohl im mehrstimmigen Spiel, als auch bei Solodarbietungen konnten sie mit viel Freude und Spielsicherheit überzeugen.

Bereits routiniert folgten die Querflöten: Katalin Frank und Ann-Sophie Hafner gewannen im Duett mit einer flinken Polka aus Norwegen die Herzen des Publikums. Rebecca Klingmann bewies mit einer Händel-Sonate ihre Vielseitigkeit und technische Sicherheit .

Auch bei den Gitarren zeigte sich ein weites Spektrum von Anfängern und Fortgeschrittenen. Die Jüngsten begannen mutig und souverän. Erik Koop, bereits mit Bühnenerfahrung der letzten Jahre, überraschte im Tanz von Joseph Haydn mit flinken und bestens trainierten Fingern. Tobias Csapo beendete das Gitarrenvorspiel mit anspruchsvollen Werken wie „Cabo de Penas“ von Bernardo Morenas und „Luarca“ von Manuel Gonzales.

45 Schülerinnen und Schüler im Alter von 6 – 19 Jahren zeigten ihr Können. Und Eltern, Verwandte und Freunde unterstützten das Fest nach Leibeskräften. In der Pause war für das leibliche Wohl bestens gesorgt. So konnten sich alle mit selbstgebackenem Kuchen und Getränken stärken.
Im zweiten Teil sollten die elektronischen Instrumente nicht zu kurz kommen: Die E-Gitarren präsentierten mitreißende Rifs und versiertes Solospiel. Die Darbietungen der Keyboarder waren mit „Fluch der Karibik“, „Final Countdown“, „Satellite“ und vielen anderen der Popularmusik entnommen.

Immer wieder gelang auch hier der Übergang zur Klassik wie beispielsweise ein Bachpräludium (Fabian Lang) oder das gefühlvoll vorgetragene Thema von Haydn (Alex Koop).
Mit anspruchsvollen Stücken beendeten langjährige Klavierspieler das gelungene Fest: Das Orchesterstück in H-Moll von Oskar Rieding, wurde von Lisa Throm und der Gastspielerin Anna-Lena Hannes (Violine) spannend vorgetragen. Katharina Sachs überraschte bei ihrer kleinen Rhapsodie die Zuhörer mit ausgefeilter Dynamik. Technisch versiert und mit gelungener Interpretation beendete Maximillian Sachs das abwechslungsreiche Konzert mit „Sorry seems to be he hardest word“.

Viel Applaus war der Lohn für die Musikerinnen und Musiker, die Zuhörer dürfen sich schon jetzt auf ein Musikschulfest im kommenden Jahr freuen.

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Mit viel Spielfreude dabei! Das Blockflöten-Ensemble mit Katharina Großkopf, Elisabeth Harsch, Leony Kress, Jannik Habersang und Mira Zulauf spielten zweistimmige Volkslieder. (Foto: privat)

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