JU Neckar-Odenwald bestätigt Vorsitzenden

Neckar-Odenwald-Kreis. (pm) Bei der Kreishauptversammlung der Jungen Union (JU) Neckar-Odenwald-Kreis in Neckargerach wurde Kreisvorsitzender Mark Fraschka in seinem Amt bestätigt. Fraschka bedankte sich für den überzeugenden Vertrauensbeweis und ging nach seinen Dankesworten sogleich in die Offensive: „Die personellen Weichen für eine starke Oppositionsarbeit sind gestellt. Wir werden jetzt der Stachel im Fleisch der Grün-Roten sein.“ Gerade von den hier im Kreis so selbstherrlich auftretenden Grünen wolle man sich nichts mehr gefallen lassen und weiter, auch wenn es den Grünen nicht passe, auch auf das Thema Erneuerbare Energien im NOK setzen, so Fraschka. Zudem gelte es die Kooperation mit anderen JU-Kreisverbänden weiter ausbauen und auf diese Weise kreisübergreifend die Fehler und Widersprüche in der Politik der Grün-Roten aufzeigen.

Besonders erfreut war Fraschka über die Prominenz der Grußwortredner auf der von dem JU-Bezirksvorsitzenden, Nikolas Löbel, geleiteten Sitzung. So folgten neben dem Oppositionsführer im baden-württembergischen Landtag, Peter Hauk, auch der Europaabgeordnete Dr. Thomas Ulmer, Bundestagsabgeordnete Alois Gerig, Landrat Dr. Achim Brötel, der Neckargeracher Bürgermeister Norman Link sowie die Gemeindeverbandvorsitzende der CDU Neckargerach, Eugen Mayer, der Einladung der JU NOK.


Nach der Begrüßung der JU’ler durch Bürgermeister Norman Link in Neckargerach ging Hauk in seiner Rede sogleich auf die Infrastruktur-Vorhaben der neuen Regierung ein: „Der Ausbau des Wassertransportnetzes soll verringert werden, Straßen sollen auch nicht mehr gebaut werden. Die Umsetzung der grün-roten Politik in Baden-Württemberg würde einen dramatischen Rückschritt bedeuten.“

Landrat Dr. Achim Brötel betonte, das Land Baden-Württemberg sei durch die erfolgreiche Politik der letzten Jahre im Bundesvergleich hervorragend aufgestellt. So sei Baden-Württemberg in Sachen Jugendarbeitslosigkeit und Bildung bundes- und europaweit eine herausragende Region. Nun werde sich die CDU auf ihre Rolle als Opposition einstellen und bei den nächsten Landtagswahlen wieder gestärkt dastehen.

Europaabgeordneter Dr. Thomas Ulmer ergänzte, der Fortschritt Baden-Württembergs beispielsweise in der Bildungspolitik dürfe nicht durch erfolglose pädagogische Experimente wie der „Einheitsschule“ riskiert werden, nur um der Ideologie der grün-roten Regierung gerecht zu werden. Auch Bundestagsabgeordneter Alois Gerig begrüßte das Engagement der Jungen Union und rief dazu auf, gerade während der Oppositionszeit verstärkt Pressearbeit zu leisten: „Die Fehler der Landregierung dürfen nicht verschleiert werden!“

Nach Wahlen und Grußworten beschloss die JU ihr neues Positionspapier „Erneuerung mit Verstand – Denkanstöße für eine moderne CDU 2016“. Anschließend verabschiedete der wiedergewählte Vorsitzende Fraschka die aus dem Kreisvorstand ausgeschiedenen Michaela Arnold (Mosbach), Daniel Parstorfer (Seckach) und Sebastian Dietz (Waldbrunn) und dankte ihnen für ihre langjährige Mitarbeit.

Die Wahlen für den Kreisvorstand brachten folgendes Ergebnis: Kreisvorsitzender bleibt Mark Fraschka (Mosbach). Die drei stellvertretenden Vorsitzenden Bernhard Bangert (Limbach), Markus Haas (Waldbrunn) und Mischa Waldherr (Billigheim) wurden ebenfalls wiedergewählt. Viktoria Killian (Adelsheim) und Jan Inhoff (Waldbrunn) bleiben Kreisgeschäftsführer. Das Amt des Generalsekretärs übernimmt Christian Bonn (Walldürn). Kreisfinanzreferent bleibt Alexander Neser (Kleiner Odenwald) und Schriftführerin Miriam Weiß (Waldbrunn). Als neuer Kreispressesprecher wurde Felix Hefner (Buchen) gewählt. Merten Link (Neckartal) übernimmt das Amt des Medienreferenten. Die Beisitzer Felix Krones (Schefflenz), Valeri Orschlet (Buchen), Markus Zürn (Adelsheim), Michael Münch (Waldbrunn), Fabian Faustmann (Mosbach), Christian Müller (Billigheim), Martin Trunk (Fahrenbach), Annika Houscht (Schwarzach) und Evelyn Zemelka (Buchen) komplettieren den Vorstand. Vertreter des Kreisverbands im Bezirksausschuss ist Julien Christof (Osterburken), im Landesausschuss Viktoria Killian (Adelsheim).

JU-Neckar-Odenwald-bestaetigt-Vorsitzenden
Der Kreisvorstand der Jungen Union. (Foto: privat)

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7 Kommentare

  1. Der Bericht über die Kreishauptversammlung der JU ist sehr aufschlussreich. Die Beiträge von Hr. Dr. Ulmer und Hr. Hauk sagen viel über das Politikverständnis dieser Herren aus: Von sachlicher Auseinandersetzung zum Thema nicht die Spur. Es fällt mir daher schwer, nicht zu polemisieren.
    Da ich aber auch der Meinung bin, das billige Polemik nicht weiter hilft, möchte ich nur zu dem Ideologie-Vorwurf von Dr. Vollmer Stellung nehmen.
    Er macht uns den aus meiner Sicht doch indirekt den Vorwurf, indoktrinieren zu wollen. Es gibt aber keinen Ideologiefreien Raum. Aus unserer Sicht ist die Einführung der Ganztagschule ein wichtiger Beitrag zu mehr Bildungsgerechtigkeit.

    Die CDU sollte die Gunst der Stunde nutzen und versuchen, auf die Entwickelung Einfluss zu nehmen anstatt Fundamentalopposition zu betreiben.
    Wenn ich aber nun so das Gruppenbild mit Dame betrachte, kann ich nicht umhin,
    ein wenig das zurück zu geben, was den Hr. Dr. Ulmer so erbost.
    Ideologie und ihre Folgen für unsere Gesellschaft.

    Das Zusammenleben der Menschen in den Familien, den Nachbarschaften bis hin zu den Ortsgemeinschaften ist doch immer noch zu sehr von Männern bestimmt.
    Von Männern mit ihrem größenwahnsinnigen Mannbarkeitsgetue und den bekannten Auswüchsen wie saufen, Sexsymbole, wie die bekloppten Auto fahren, Rechte Parolen grölen, Schlägereien anfangen, die Ehefrauen verprügeln sowie auch den politisch anders denkenden Menschen zu diffamieren.

    Wir als grüne Partei sind in unserer Gründungsphase unter anderem auch mal damit angetreten, gegen diesen Blödsinn anzugehen bzw. gesellschaftliche Veränderungen zu bewirken. Leider sin aber unsere Erfolge in dieser Richtung eher bescheiden geblieben.

  2. Vielleicht sind die von Ihnen beschriebenen bescheidenen Erfolge auch aus ihrer Sicht nur so bescheiden, weil das von Ihnen beschriebene Verhalten nur auf eine Minderheit der Männer zutrifft? Ich kenne ganz viele Männer, die ganz normal sind wie du und ich, die sich um ihre Familie kümmern usw. Meinen Sie nicht, dass es immer dann verkehrt ist, wenn man ein Geschlecht über das andere stellt oder es bevorzugt, egal welches? Das sollte auch von Frauen gegenüber Männern gelten. Die Emanzipation ist gut, hat aber auch dazu geführt, dass Jungen und Männern ein wenig das Selbstbewusstsein abhanden gekommen ist. Gleichmacherei auf allen Ebenen (wie sagt die Grüne Jugend? Queer_feministische Zeit – Geschlechter abschaffen! Schöner Witz… http://www.gruene-jugend.de/beschluesse/gleichberechtigung/551350.html) hat noch nie in der Geschichte dazu geführt, dass es den Menschen besser geht.
    Und nebenbei: Was bitteschön hat das von ihnen beschriebene absurde Männerbild mit diesem Artikel der Jungen Union zu tun? Meinen Sie nicht, dass das ein bisschen danebengegriffen ist? Aber da werden sich die Leser selbst eine Meinung bilden können…

  3. Man kann es nicht übersehen: Frust, Trotz und Verbitterung bei der CDU und ihrer Nachwuchsorganisation.

    Nebenbei ist die JU auch noch unfreiwillig ehrlich: „Erneuerung mit Verstand – Denkanstöße für eine moderne CDU 2016“. Die CDU soll also in fünf Jahren modern sein. Naja, die Grünen sind seit 30 Jahren konstant auf der Höhe der Zeit.

  4. Es ist schwer, Kommentare zu finden, die noch mehr pauschalisieren und noch mehr und vor allem noch haltlosere Vorurteile innehaben, als die Rudi D. und Martin D.
    Was Sie uns vorwerfen, dass wir „nicht auf der Höhe der Zeit wären“ ist vollkommen haltlos.

    Zunächst eine Bestandaufnahme: BW gehört bundesweit in allen Bereichen zu den Spitzen.
    1. In der Bildung sind wir und Bayern an der Spitze. Dies war der Verdienst des 3-gliedrigen Systems, das es ermöglichte, jedem Schüler den Unterricht zu geben, den er benötigt.
    Nun wollen Sie, die Grünen, kommen und das jahrelang erfolgreiche dreigliedrige Schulkonzept durch das Experiment einer gemeinsamen Schule ersetzen. Weiterhin wollen Sie verbindliche Schulempfehlungen abschaffen sowie den die Qualifikation für den Lehrerberuf verringern, um -ich gebe die Antwort schon jetzt- schlicht und ergreifend Geld einzusparen.
    Bei einer undifferenzierten Schulform können die am stärksten Begabten ihr Potential nicht voll ausspielen, da der Lehrer auch die Lernschwächeren mitberücksichtigen muss. Die Utopie, dass jeder Schüler gleichbegabt sei und gleichgute Bildungsleistungen hervorbringen könnte, entspricht den Grünen, aber nicht der Realität.
    => Das Ergebnis Ihres Vorhabens ist, dass sich die begabten Schüler langweilen, während die weniger Begabten frustriert sind. Nichtsdestoweniger ist unser bisheriges Schulsystem durchlässig. Nach der Hauptschule kann man in die Realschule und dann ins Gymnasium wechseln, völlige Chancengleichheit also im bisherigen System, in Ihrem Wunschsystem dagegen starke Leistungsverminderung!!
    Das Ergebnis einer solchen Schulform wäre, dass die Reicheren ihre Kinder auf Privatschulen schicken, wo sie diesen grünen Unsinn vermeiden könnten. Und Ihr System würde sich kontraproduktiv auswirken.

    2. Der flächendeckende Mindestlohn:
    Sie wollen diese Lohnungleichheit vermindern. -mit einem Mindestlohn.
    Da ich weiß, dass die volkswirtschaftliche Kompetenz Ihrer Partei auf dem Niveau von anno dazumal stehen geblieben ist, will ich Ihnen kurz und bündig die Folgen eines Mindestlohnes erklären.

    Da der Arbeitgeber bei einem höheren Lohn den Betrieb unter gegebenen Umständen nicht aufrecht erhalten könnte, muss er entweder Leute entlassen oder die Preise erhöhen, wahrscheinlich eine Mischung aus beidem.
    Das heißt, ein großer Teil der Arbeitnehmer könnten den Mindestlohn gar nicht wahrnehmen, da er ab sofort von Hartz IV leben würde.
    Weiterhin würde das Ansteigen der Preise die landesübergreifende Inflation erhöhen. Die Folge wäre, dass ihre Regierung die Mindestlöhne weiter anheben würde, was den Prozess fortsetzt. Wir würden uns in einer Lohn-Preis-Spirale wiederfinden.
    Fassen wir zusammen, ein Mindestlohn führt zu Arbeitslosigkeit und höheren Verbraucherpreisen. Ich halte fest, DIE GRÜNEN WOLLEN MEHR ARBEITSLOSE UND HÖHERE PREISE. Kann man solch eine Partei wählen?
    3. Ihr Schmuckstück: Die Blockierung von S21. Es gibt viele wichtige Argumente: Beispielsweise sind mehrere Bäume im Weg.
    Ihr wichtigstes ist das Kostenargument. Zunächst zu diesem: Würden wir das Projekt jetzt noch stoppen, würden wir durch Schadensersatz am Ende unter Umständen mehr zahlen, als durch den ganzen Bahnhof.
    Weiterhin ist Stuttgart 21 eine Investition in die Zukunft. Der Güterverkehr und der europäische Transport würde durch Stuttgart laufen!! Die Standortfaktoren in Stuttgart würde verbessert werden und wir könnten mit unseren Handelspartnern besser handeln.
    Besserer Handel=> Mehr Steuern&Perspektive=>Mehr Rendite.
    Das Kostenargument ist hier derart fehlgeleitet. Sie haben wohl noch nichts von Investitionen gehört!

    Es ist schon erschütternd, auf welch eindrucksvolle Weise die Grünen den Erfolg unseres Landes aufs Spiel setzen wollen! Das waren nur 3 Ziele der Grünen, die ich aufgezählt habe. Es gibt noch viel mehr Unsinn, doch man bemerke: Mit diesen drei Zielen könnten die grünen Pläne die pädagogischen, die fiskalischen und die wirtschaftlichen Ziele Baden-Württembergs über Jahrzehnte untergraben.

    Für Sie beide empfinde ich trotz allem noch Hoffnung. Sie wären nicht die ersten Grünen/Linken, die ihre Einstellung geändert hätten und von radikal auf halbwegs vernünftig gewechselt wären, siehe z.B. Schily. Er ist halbwegs vernünftig geworden. Sie sind ja noch jung. Vielleicht gehen Sie weg von Marx und Murks und zurück zur Realität.

  5. Haltlose Vorurteile? Man muß einfach nur lesen und verstehen: Selbt die JU erkennt, daß die CDU nicht modern ist und hofft, daß sie 2016 endlich in der Realität angekommen sein wird. Das sagt die JU, das ist kein Vorurteil von mir.

  6. @Felix Hefner
    Sagt mal, lernt ihr denn gar nichts in der Schule? Ganz ehrlich soviel, entschuldige, Dünnpfiff hörte ich schon lange nicht. Und die Argumentation erinnert an „Vom Küssen wird man(n) schwanger!“.

    zu 1. BILDUNG:
    Sonder-, Haupt-, Realschule und Gymnasium sind genau genommen ein 4-gliedriges System. Inklusion mag nicht jeden interessieren, gehört aber zu unseren Pflichten dazu. Die CDU hat die Hauptschule Ende Juni 2011 ebenfalls verabschiedet. War wohl doch nicht so vielversprechend das alte Konzept.

    zu 2. MINDESTLOHN:
    Lieber Felix, du monierst die volkswirtschaftliche Kompetenz anderer an und besitzt sie offengestanden selber nicht. Woher auch als Schüler und Schach-Spieler.

    Lohndumping ist Ausbeutung am Arbeitnehmer und Staat, welcher per ALG2-Aufstockung und fehlende Sozialversicherungsbeiträge subventionieren muss!

    Eine Arbeit, von dessen Lohn man nicht leben und seine Familie versorgen kann, ist keine Arbeit, sondern moderne Sklaverei!

    Ein Unternehmen, welches behauptet, dass es durch die (geringe) Mehrbelastung von Mindestlöhnen bedroht wird, läuft so oder so falsch. An einen soliden Arbeitsplatz hängen immer solide Gewinn-Erwartungen, z.B. Erträge in Höhe des doppelten Bruttolohns.

    Ob du es glauben magst oder nicht: Ehrliche Unternehmer setzen sich FÜR einen Mindestlohn ein! Unternehmer mit fair bezahlten Angestellten, dürfen nicht die Dummen sein und in der Existenz bedroht werden, wenn die Konkurrenz – nur mit Hilfe von staatlichen Subventionen – sich einen unlauteren Preisvorteil verschafft. Das verzerrt den Markt.

    Steigen durch Mindestlöhne überall die Preise? Nein! Außer in Kartellen, denen man immer begegnen muss.

    Steigt dadurch die Jugendarbeitslosigkeit wie in Frankreich? Nein! Unsere Auszubildende im Dualen Ausbildungssystem mit Vergütung (nicht Lohn) sind davon unberührt. Aus Sicht der Wirtschaft liegen die Probleme an zum Teil mangelnden Grundkenntnisse und -fähigkeiten der Schulabsolventen, Gymnasiasten inbegriffen. Da wären wir wieder beim Thema Bildung.

    zu 3. STUTTGART21:
    Unabhängig vom zu teuren Luxus-Bahnhof mit negativen Kosten-Nutzen-Verhältnis. Der europäische Güterverkehr klettert sicher nicht den Berg hoch, über die Alb, nach Stuttgart, wenn es im Rhein-Tal viel einfacher geht. Aber dort fehlt ja jetzt das Geld und die Schweiz wartet darauf vernünftigen Handel zu betreiben. Stichwort Nord-Süd-Achse.

    FAZIT:
    Solltest du, lieber Felix, eine Karriere in der Wirtschaft anstreben, gebe ich dir hiermit einen gut gemeinten Rat: Bitte die Redaktion deinen Beitrag zu löschen. Das Internet vergisst nie! Zukünftige Personalchefs könnten googeln und fündig werden.

  7. Es freut mich das die Ju sich in der Rolle der Oposition so gut eingerichtet hat. Ebenfalls freut mich, dass sie zusammen mit uns die erneuerbaren Energien im Neckar-Odenwald-Kreis weitr vorantreiben wollen. So macht konstruktive zusammenarbeit Spaß.

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