59. Europäische Wettbewerb für Schulen

„Europäischem Jahr für aktives Altern und Solidarität zwischen den Generationen“

Neckar-Odenwald-Kreis. (khn) Mit Schuljahresbeginn geht der traditionsreichste deutsche Schülerwettbewerb zu europäischen Themenstellungen, der 59. Europäische Wettbewerb,  in die nächste Runde. Europa-Union-Kreisvorsitzender Karl Heinz Neser  ruft die Schulen zur Mitarbeit auf. Der Wettbewerb steht wieder unter der Schirmherrschaft von Landrat Dr.Achim  Brötel, der die Preisträger im Mai 2012 auszeichnen wird. Auch soll wieder ein Auswahl der Plakate in einer der Sparkassen ausgestellt werden.

Die 59. Auflage des Europäischen Wettbewerbs orientiert  wieder thematisch an dem von der Europäischen Union für 2012 ausgerufenen „Europäischem Jahr für aktives Altern und Solidarität zwischen den Generationen“. Damit soll auf den demographischen Wandel in ganz Europa eingegangen werden. Europäer leben heute länger als jemals zuvor. Die Lebenserwartung ist seit 1960 in Europa um acht Jahre gestiegen. Innerhalb der kommenden 40 Jahre wird ein weiterer Anstieg um fünf Jahre erwartet. Ab 2060 werden auf jede Person über 65 nur noch 2 Personen im erwerbsfähigen Alter kommen. Dieser Wandel verlangt nach neuen Konzepten und Handlungsstrategien.


Wenn ich groß, dann werde ich vielleicht in einem anderen europäischen Land arbeiten, oder es soll eine Situation dargestellt werden, in der ältere Menschen von Kindern oder umgekehrt lernen, oder es geht um eine intakte Umwelt oder das Zusammenleben in einem Mehrgenerationenhaus oder um die europäische „Stadt der Zukunft“. Die verschiedenen Themen sind altersgerecht unterschiedlich. So sollen z.B. die Schüler der 11.-13. Klassen bestehende Möglichkeiten der Bürgerbeteiligung in Europa aufzeigen und darüber hinausgehende Modelle einer stärkeren Einbindung von Jung und Alt bewerten; oder es soll für die Einbeziehung älterer Menschen in die gesellschaftliche Entwicklung geworben werden.

Methodisch bieten die Module wieder weitreichende Möglichkeiten: Bilder, Briefe, Logos, Plakate, Präsentationen, Flyer, Montage, Aufsätze, Reden, Spiele, Werbekonzepte sind nur einige Beispiele für die Art der Darstellung. Die frühere  Trennung von Zeichen- und Aufsatzwettbewerb besteht nicht mehr, aber es gibt natürlich immer noch die Möglichkeit, Zeichnungen einzureichen. Neben den Fächern Deutsch und Bildende Kunst sind auch andere Fächer  wie Geschichte, Politische Bildung, Geographie, Religion oder Ethik angesprochen. Der Wettbewerb ist wieder für alle Altersstufen und Schularten ausgeschrieben. Jede Arbeit kann zudem entweder als Einzel- oder als Gruppenarbeit vorgelegt werden. Einsendeschluss ist  der 15. Februar, so dass die Schulen und Schüler genügend Zeit zur Bearbeitung haben.

Zusätzlich führen das Landeskomitee der Europäischen Bewegung und die Europa-Union

in Baden-Württemberg für Schüler der Oberstufe der allgemeinen und berufsbildenden zum Erhalt der Solidarität zwischen den Generationen dienen?“ Gymnasien einen Aufsatzwettbewerb durch. Diesmal soll eine Rede zum Thema „Kann aktives Altern als ein Schlüssel geschrieben werden. Den Preisträgern winken Geldpreise; außerdem wird die beste Rede bei einer öffentlichen Ehrung der Preisträger im Rahmen der Landesversammlung vorgetragen. Der Mosbacher Europaabgeordnete Dr. Thomas Ulmer unterstützt diesen Zusatzwettbewerb und lädt Preisträger aus dem Landkreis nach Straßburg ins Europaparlament ein. Weitere Informationen über die Internetseite www.europa-zentrum.de/ewbw.

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