Ohne Glück in Schlammschlacht

Alessandro Sepp – Fuhr wegen eines Defekts chancenlos hinterher, bewies aber ein großes Kämpferherz und verteidigte seinen guten Platz in der Gesamtwertung. (Foto: Hofherr)

Münstertal/Waldbrunn. (ts) Wie hätte es in dieser Saison auch anders sein können – stundenlange Regenfälle hatten die Strecke beim Finallauf zum Schwarzwälder-Täler-Cup der Mountainbiker in Münstertal  in einen üblen Zustand versetzt., sodass einmal mehr das Material von Winterhauchbiker Alessandro Sepp stark beansprucht wurde.

Bereits vor dem letzten Rennen stand fest, dass sich der 17-jährige Odenwälder in der Gesamtwertung nicht mehr verbessern konnte. Dennoch wollte er sich mit einem guten Ergebnis vom Cup 2011 verabschieden und den bisherigen, starken sechsten Platz bestätigen.

Doch bereits nach der ersten Rennrunde hatte sich eine Unmenge klebrigen, sandigen Schlamms zwischen Kettenblatt und Kettenstrebe festgesetzt, sodass ein Herunterschalten auf einen kleinen Gang nicht mehr möglich war, weshalb der Nachwuchsfahrer die restlichen vier Runden mit großer Übersetzung fahren musste. Jeder Rennkilometer zog dem Sportler mehr und mehr Kraft aus den Beinen, sodass an diesem Tan nicht an eine Spitzenplatzierung zu denken war.


Die Motivation, seinen guten Platz in der Cup-Wertung zu verteidigen, ließ Alessandro Sepp trotz des technischen Problems weiter in die Pedale treten. Unter solchen Bedingungen hinter der Konkurrenz herzufahren sei zwar alles andere als spaßig, so Sepp nach dem Rennen, seinen Rang wollte er aber nicht kampflos aufgeben, auch wenn der aufgeweichte Kurs auch ohne Defekt kräftezehrend war.

Am Ende zahlte sich der Einsatz aus, denn auf dem 10. Platz sprangen drei Punkte für die Gesamtwertung heraus, sodass unterm Strich ein sechster Rang in der Juniorenwertung zu Buche stand. Als jahrgangsjüngerer Fahrer kann man in der kommenden Saison auf diesem Ergebnis aufbauen, zeigten sich Biker und Betreuer überzeugt.  Den Gesamtsieg holte sich Yannik Brischle vom JBT Felt Team.

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