34 Millionen für Rotkreuzklinik Wertheim

Sozialministerin Katrin Altpeter: Geld dient der besseren Versorgung

Mit der Aufstockung der Gelder für die Krankenhausfinanzierung steht für sie neben der besseren Infrastruktur auch die Schaffung und der Erhalt von Arbeitsplätzen im Mittelpunkt

Wertheim. (pm) Der Neubau der Rotkreuzklinik Wertheim wird vom Land mit 34,17 Millionen Euro gefördert. „Wir bekennen uns zur dualen Krankenhausfinanzierung“, erklärte Sozialministerin Katrin Altpeter am Freitag. „So können die Krankenhäuser weiter mit der Förderung ihrer Investitionskosten durch das Land rechnen.“ Sie freue sich, „dass es mir gelungen ist, dass wir den Krankenhäusern schon in diesem Jahr 50 Millionen Euro Landesmittel zusätzlich zur Verfügung stellen können.“ Schließlich diene das Geld der besseren Versorgung der Bevölkerung.


Der Neubau der Rotkreuzklinik ersetzt das aus dem Jahre 1957 stammende frühere Städtische Krankenhaus. Eine Sanierung des alten Krankenhauses war durch die schlechte Bausubstanz wirtschaftlich nicht mehr zu vertreten. Dagegen erlaubt der Neubau durch seine kompakte Bauweise, sowohl bei der Personaleinsatzplanung sowie der flexiblen Nutzung der Pflegestationen und kurzer Wege, künftig einen optimalen Krankenhausbetrieb. Die Neubauplanung sieht auch den Einsatz modernster Technologien vor. Auf diese Weise kann beim späteren Betrieb in erheblichem Maße auch Primärenergie eingespart werden.

„Mit der finanziellen Unterstützung für die Sanierung, Neubauten oder eine verbesserte apparative Ausstattung von Krankenhäusern investieren wir in die Gesundheit unserer Bürgerinnen und Bürger“, so die Ministerin. Mit der Aufstockung der Gelder für die Krankenhausfinanzierung stehe neben der besseren Infrastruktur auch die Schaffung und der Erhalt von Arbeitsplätzen im Mittelpunkt. „Ein Krankenhaus kann nur so gut sein, wie seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“, erklärte Altpeter.

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