Deutlicher Ausbau beruflicher Gymnasien

CDU-Kreistagsfraktion informierte sich über Sozialwissenschaftliches Gymnasium in Buchen

Buchen. (kn) Zur Vorbereitung der Kreistagsitzung besuchte die CDU-Kreistagsfraktion die Hauswirtschaftliche Schule in Buchen, um sich über das „jüngste Kreiskind“, so Vorsitzender Karl Heinz Neser, das Sozialwissenschaftliche Gymnasium, zu informieren. Schulleiterin Marietta Bangert stellte die Schule und den neuen Schultyp, der erfolgreich eingeschlagen hat, vor.


Zuvor hatte Fraktionsvorsitzender Neser darauf hingewiesen, dass durch Anträge der CDU-Fraktion und politischer Unterstützung durch den Wahlkreisabgeordneten Peter Hauk MdL in nicht einmal 10 Jahren im Landkreis mit dem Technischen Gymnasium an der Zentralgewerbeschule Buchen, dem Ernährungswissenschaftlichen und Biotechnologischen Gymnasium an der Augusta-Bender-Schule Mosbach und dem Sozialwissenschaftlichen Gymnasium an der Hauwirtschule Buchen ein Qualitätssprung erreicht werden konnte, der die erfolgreiche CDU-Politik für den ländlichen Raum unterstreicht. Daran werde sich die Bildungspolitik der neuen Landesregierung messen lassen müssen.

Bangert stellte die Hauswirtschaftliche Schule vor, die 400 SchulerInnen hat, davon ca. 40 im Teilzeitbereich, wo Zusatzqualifikationen erworben werden können; hier will man weitere Angebote schaffen. Das Sozialwissenschaftliche Gymnasium, zunächst mit einer Klasse vor einem Jahr gestartet, hat dann in diesem Jahr mit zwei Klassen und 60 SchülerInnen begonnen und hat derzeit 93 SchülerInnen, die die allgemeine Hochschulreife erhalten. „Die Schule hat hervorragend eingeschlagen“. Diskutiert wurden die Auswirkungen der neuen Bildungspolitik auf die beruflichen Schulen und damit auch den Schulträger:  „Nichts Genaues weiß man nicht, aber die Verunsicherung ist bei allen Beteiligten groß“, war der Tenor.

Nach Berichten aus den Ausschüssen und der Vorbereitung des Kreishaushalts wurde auch die Auseinandersetzung mit dem Nachbarkreis Heilbronn über die Finanzierungsprobleme der Stadtbahn-Nord angesprochen. „Für uns ausgesprochen ärgerlich, obwohl die dortigen Schuldzuweisungen völlig fehl am Platze waren; aber das Kommunikationsproblem im dortigen Landkreis können wir von außen nicht lösen“, fasste Fraktionsvorsitzender Neser das Ergebnis der Diskussion zusammen. Landrat Dr. Brötel und die Kreisverwaltung hätten korrekt gehandelt und die Interessen unseres Landkreises sachgerecht vertreten.

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