DNA-Spur im Weihnachtsmord

Das Mordopfer. (Foto: privat)

Krumbach/Mosbach. Wie die Staatsanwaltschaft in Mosbach bestätigt, liegt im Fall der an Heiligabend in Krumbach ermordeten Sabine Jauch seit einiger Zeit eine DNA-Spur vor, die nach aktuellen Erkenntnissen dem Täter zugeordnet werden kann, da es im Verwandten- und Bekanntenkreis des Mordopfers kein entsprechendes Erbgut gefunden werden konnte. Allerdings habe man laut Oberstaatsanwalt Franz-Josef Hering trotz der Spur keinen konkreten Tatverdacht. Laut Sonderkommission Mühlwiese ist nicht von einer kurz bevorstehenden Aufklärung des Falls auszugehen. Man wisse zwar schon länger von der Spur, verlautete aus Ermittlerkreisen, habe diese aus ermittlungstaktischen Gründen aber nicht in der Öffentlichkeit kommuniziert.

Die aus Villingen-Schwennigen stammende Sabine Jauch war letztmals am Freitag vor Heiligabend beim Verlassen ihrer Arbeitsstelle in Mosbach gesehen worden. Für Informationen, zur Ergreifung des Täters führen ist eine Belohnung in Höhe von 25.000 Euro ausgesetzt. Die Ermordung von Sabine Jauch hatte im ganzen Neckar-Odenwald-Kreis enorme Betroffenheit ausgelöst (NZ berichtete mehrfach).

 

 

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