Senioren als Kriminalitätsopfer

Vortrag beim VdK Elztal

von Liane Merkel

Elztal. Zur Jahreshauptversammlung trafen sich die Mitglieder des VdK-Ortsverbandes Elztal im Dallauer Wasserschloss, in deren Mittelpunkt neben den Tätigkeitsberichten des Vorsitzenden und des Vorstandes auch ein informativer Vortrag von Rüdiger Bäuerlein von der Polizeidirektion Mosbach unter dem Thema ,,Senioren als Opfer von Kriminalität“ stand.

Eingangs seines Rechenschaftsberichtes über die Veranstaltungen und Aktivitäten im vergangenen Geschäftsjahres dankte Ortsverbandsvorsitzender Leonhard Kollmer den Mitgliedern für ihre Treue zum Sozialverband und besonders den Vorstandsmitgliedern und zahlreichen Helfern im Hintergrund für ihre tatkräftige Mithilfe bei den verschiedensten Anlässen. Derzeit könne der Sozialverband Elztal auf 220 Mitglieder stolz sein, betonte der Ortsverbandsvorsitzende in seinem Rechenschaftsbericht. Weiter erwähnte er, dass man bei einigen runden Geburtstagen, Jubiläen und Familienfeiern präsent war und dabei die Grüße des VdK übermittelte.

Die traditionellen Veranstaltungen wie das Sommerfest und die Winterfeier in der Elzberghalle hatten guten Zuspruch gefunden und trugen wieder wesentlich zur Festigung der Kameradschaft und des Zusammengehörigkeitsgefühls bei. Am Kreisverbandstag in der Mosbacher Alten Mälzerei sei der Elztaler Ortsverband , wie in den vergangenen Jahren auch, vertreten gewesen. Im November gedachte man im Rahmen des Volkstrauertages der Verstorbenen am örtlichen Kriegerdenkmal mit einer kurzen Ansprache und dem Niederlegen eines Kranzes. Schwerpunkte der Vorstandstätigkeit im vergangenen Jahr waren die Gesundheits- und Pflegeversicherungsreform und ihre Auswirkungen auf die Betroffenen. Vehement wehre man sich weiter gegen die vorgesehene Aufweichung der solidarischen Finanzierung.


Ortsverbandsvorsitzender Leonhard Kollmer: ,,Die geringe Erhöhung der Renten reicht bei weitem nicht aus, um den Verlust durch Inflation auszugleichen“. Um Pflegebedürftige möglichst lange in häuslicher Umgebung statt in Pflegeheimen versorgen zu können, verlange der VdK-Sozialverband eine spürbare Unterstützung der pflegenden Angehörigen, was auch durch das jahr der Pflege im Berichtszeitraum verdeutlicht wurde.

Als Basis für den stetigen Mitgliederanstieg nannte er die fachliche Kompetenz der hauptamtlichen Mitarbeiter im VdK und das ehrenamtliche Engagement an der Basis.

Ausblickend auf das laufende Jahr nannte Kollmer als anstehende Termine das Sommerfest am 29. Juli und die Winterfeier am 23. November, jeweils in der Elzberhalle in Dallau.

Nachdem Schriftführerin Brigitte Höllig einen ausführlichen Bericht über die Inhalte der verschiedenen Aktivitäten verlesen hatte, konnte Kassier Wolfgang Gimber trotz der Ausgaben für Bewirtungen bei den Veranstaltungen über einen zufriedenstellenden Kassenstand berichten.

Da die Kassenprüfer Peter Liesecke und Bruno Ungerer keine Beanstandungen zu vermelden hatten, erteilten die Mitglieder auf Antrag von Bruno Baumann der gesamten Vorstandschaft als Dank und Anerkennung für die geleistete Arbeit einstimmig Entlastung.

Viele neue Eindrücke und Informationen nahmen die zahlreichen Mitglieder nach dem interessanten und kurzweiligen Vortrag von Polizeihauptkommissar Rüdiger Bäuerlein über ,,Senioren als Opfer von Kriminalität“ auf, was auch die zahlreichen Nachfragen und Diskussionen verdeutlichten.

Ein gemütliches Beisammensein mit gemeinsamen Essen schloss sich dem offiziellen Teil der Jahreshauptversammlung an.

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