Jusos begrüßen Polizeireform

Mosbach. (pm) Im Kreisbüro der SPD trafen sich die Jusos Neckar-Odenwald am vergangenen Sonntag zur ersten Kreisvorstandssitzung des Jahres 2012. Kreisvorsitzender Kai Gräf stellte eine Agenda für das kommende Arbeitsjahr vor und zeigte sich zuversichtlich, dass bei der Ausführung der geplanten Aktionen an die gute Arbeit des Verbandes im letzten Jahr angeknüpft werden könne. „Nachdem wir 2011 vor allem durch die LDK im eigenen Kreis viel Organisatorisches zu bewältigen hatten, werden wir uns nun wieder stärker inhaltlichen Themen zuwenden“, so Gräf. „Gerade in Bezug auf wirtschaftliche Vorgänge müssen wir unser Wissen erweitern, wenn wir die aktuelle Politik aktiv mitgestalten wollen.“


Einen weiteren Schwerpunkt stellte die bevorstehende Polizeireform in Baden-Württemberg dar. Erstaunen rief die Befürchtung des CDU-Fraktionsvorsitzenden Peter Hauk hervor, dass „die Auswirkungen eines solchen Kahlschlags […] fatal für den Neckar-Odenwald-Kreis sowie den gesamten ländlichen Raum“ seien. „Nachdem die CDU-Regierung jahrelang tausende Stellen bei der Polizei gestrichen hat, bringt die neue Landesregierung unter Innenminister Gall endlich mehr Polizisten aus der Verwaltung auf die Straße“, so Gräfs Stellvertreter Benjamin Köpfle. Gräf wies außerdem darauf hin, dass der Sicherheit der Bürger auch weiterhin ein hoher Stellenwert zugemessen werde, da sogar mehr Streifenwagen eingesetzt werden sollen als bisher.


„Es verwundert mich, dass Personen wie Landrat Dr. Brötel diese Reform anscheinend ohne Faktenkenntnis kritisieren. Die Strukturreform wurde von Polizeivertretern ausgearbeitet, denen man ausreichendes Fachwissen zugestehen sollte. Sie werden nicht unüberlegt bewährte Strukturen verändern, sondern sich auf die Schwachpunkte konzentrieren und versuchen, diese zu beheben“, machte der Kreisvorsitzende Gräf abschließend deutlich.

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