Kein Polizeipräsidium für Mosbach

Regionaler Zuschnitt des Polizeipräsidiums Heilbronn-Mosbach-Künzelsau-Tauberbischofsheim festgelegt

Stuttgart. (pm) Zwei Monate nach Bekanntgabe der Eckpunkte für die zukünftige Polizeistruktur hat das Innenministerium nunmehr die neuen regionalen Polizeipräsidien, ihre Standorte und deren Flächenzuschnitte präsentiert.

„Die Reform setzt damit die angekündigten Ziele um“, erläuterte der SPD-Landtagsabgeordnete Georg Nelius, „wonach aus den bisher 37 Polizeidirektionen künftig 12 regionale Polizeipräsidien werden.“


Das Polizeipräsidium Heilbronn-Mosbach-Künzelsau-Tauberbischofsheim wird seinen Sitz in Heilbronn haben. Im Neckar-Odenwald-Kreis werden dabei alle Polizeireviere und Posten erhalten und Mosbach wird Sitz eines Kriminalkommissariats.

Durch die neue Organisationsstruktur wird die Präsenz der Polizei Baden-Württemberg in der Fläche gestärkt und ihre Leistungsfähigkeit weiter erhöht. „Für die Bürgerinnen und Bürger ist eine schnelle und kompetente Reaktion durch die Polizei entscheidend und nicht die Nähe zur polizeilichen Leitungsebene“, betonte Nelius.

Projektverantwortlicher für den Aufbau des neuen Polizeipräsidiums wird Hartmut Grasmück, derzeit Landeskriminaldirektor im Landesinnenministerium/Landespolizeipräsidium.


„Nun gilt es die von Innenminister Gall gemachte Zusage, dass bei der künftigen Gestaltung der Reform die Belange des ländlichen Raumes durch regionale Vertreter gebührend berücksichtigt werden zu verwirklichen“, so Georg Nelius.

Die konzeptionellen und rechtlichen Voraussetzungen für die Umsetzung der
Polizeireform sollen bis zum zweiten Quartal 2013 vorliegen. Die operative
Umsetzung ist für die Jahre 2013 und 2014 vorgesehen und richtet sich vor allem nach den Unterbringungsmöglichkeiten.

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