10.032 Operationen an Kreis-Kliniken

Wachsende Zahl an Operationen als Zeichen des Vertrauens der Bevölkerung

Mosbach/Buchen. (pm) Bei einem kontinuierlichen Anstieg an Operationen verzeichnete die Neckar-Odenwald-Kliniken gGmbH im Jahr 2011 erstmals mehr als 10.000 operative Eingriffe. Zählt man das Operationsaufkommen an den Standorten Mosbach und Buchen zusammen, ergibt sich für 2011 die Gesamtzahl von 10.032 Operationen.

Geschäftsführer Andreas H. Duda interpretiert den Anstieg der OP-Zahlen in erster Linie als Vertrauensbeweis der Patienten im Einzugsgebiet. „Die steigenden Zahlen zeigen, dass sich immer mehr Menschen unseren Ärzten und OP-Teams anvertrauen“. Außerdem spielt in diesem Zusammenhang die Ausweitung des medizinischen Angebots eine Rolle. So fallen die 930 Operationen, die 2011 im neu gegründeten Süddeutschen Shuntzentrum Mosbach durchgeführt wurden, beim Anstieg der Gesamtzahl an OPs natürlich ins Gewicht.“


Diese neue Einrichtung für Dialyse-Patienten hat auch den Ausschlag dafür gegeben, dass im Jahr 2011 erstmal mehr Operationen am Standort Mosbach vorgenommen wurden. Der Standort Buchen verzeichnete in den Jahren 2009 und 2010 jeweils etwa 4.800 Operationen und somit die höhere Zahl an Eingriffen, während in diesen Jahren in Mosbach ca. 4.300 Patienten operiert wurden. In 2011 drehte sich dieses Verhältnis: In Mosbach wurden 5.149 Eingriffe verzeichnet, während es in Buchen 4.883 Eingriffe waren.

Die größten Steigerungsraten weist dabei der Bereich der Allgemeinchirurgie auf. Vor wenigen Jahren wurden in diesem Bereich kaum mehr als 1.000 Eingriffe in Buchen und Mosbach zusammen vorgenommen, jetzt sind es mehr als 1.000 OPs pro Jahr an jedem Standort. Dr. med. Harald Genzwürker, Chefarzt an der Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin und OP-Manager für beide Standorte, weist darauf hin, „dass solche Steigerungsraten auch mit mehr Personal und verbesserter Planung einher gehen müssen“.


Er führt aus, dass mittlerweile alle operativen Abteilungen gemeinsam planen, um Leerstände der Säle zu vermeiden oder zu reduzieren. Schließlich ist es dem Chefarzt und OP-Manager wichtig, die in den Steigerungszahlen sichtbar werdende Leistungsbereitschaft aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu betonen: „Das sind ziemlich viele Menschen, die sich rund um das Thema ‚Operation’ engagieren, angefangen bei den Ärzten der operativen Fachgebiete und der Anästhesie, über die Pflegekräfte in den OP-Bereichen, der Anästhesie und den Aufwachräumen, bis hin zu den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Ambulanzen und Stationen, die ein erhöhtes Patientenaufkommen bewältigen. Ihnen allen gebührt Dank und Anerkennung.“

 

OP an den Neckar Odenwald Kliniken
Rund um die Operation versorgen die Anästhesisten die ihnen anvertrauten Patienten. Foto: Neckar-Odenwald-Kliniken gGmbH. (Foto: pm)

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