Oberliga-Gipfeltreffen in Mannheim

LogovfrmannheimMannheim. (sw) Am kommenden Sonntag um 15 Uhr blickt das „Ländle“ nach Mannheim. In der höchsten Fußball-Liga Baden-Württembergs kommt es dann zum Gipfeltreffen zwischen dem Aufsteiger und Spitzenreiter VfR Mannheim sowie dem Regionalligaabsteiger und Tabellenzweiten SSV Ulm 1846. Dass dies gleichzeitig das Aufeinandertreffen zweier absoluter Traditionsvereine ist, gibt der Partie die entscheidende Würze für einen fußballerischen Leckerbissen.

Sollten sich u.a. die erwarteten Zahlen von reisewilligen Ulmer Fans in die Kurpfalz bestätigen, dann dürfen sich die Akteure im Rhein-Neckar-Stadion erstmals in dieser Saison auf eine vierstellige Besucherzahl freuen.


Die Duelle Mannheim gegen Ulm haben wie die beiden Vereine selbst eine lange Geschichte. Betrachtet man alleine die Begegnungen seit 1994, so kommt man auf stolze 17 Spiele. Nur drei davon konnten die Rasenspieler für sich entscheiden, zehnmal siegten die „Spatzen“ und viermal endete die Begegnung mit einem Unentschieden. Der letzte Sieg des VfR gegen den SSV 1846 gelang in der Oberliga-Saison 2005/2006, als man im Donaustadion mit 1:0 die Oberhand behielt. Danach folgten fünf Pleiten für die Mannheimer. So auch in der Hinrunde, als die Ulmer dem VfR mit einem 2:1-Sieg die damals erste Saisonniederlage beibrachten.

Auch die aktuellen Ergebnisse der beiden Mannschaften sprechen im mit Spannung erwarteten Topspiel eher für die Gäste. Die letzten sechs Spiele gewannen die Ulmer allesamt, bei einem beeindruckenden Torverhältnis von 14:1. Die letzte Niederlage der „Spatzen“ datiert vom 23. Oktober letzten Jahres, als man in Offenburg mit 1:4 unterging. Somit ist der ehemalige Bundesligist seit neun Partien ungeschlagen und wird am Sonntag unweigerlich als Favorit in die Partie gehen.


Beim aktuellen Tabellenführer VfR Mannheim ist der Motor seit der Jahreswende ins Stocken geraten. Nach einer vielversprechenden Vorbereitung erntete man in vier Ligaspielen nur magere vier Punkte und der bisweilen komfortable Vorsprung ist inzwischen dahin. Über die Gründe für die zuletzt weniger guten Resultate lässt sich freilich spekulieren. Diese zu erörtern und abzustellen, das ist jedoch Aufgabe der Trainer in der täglichen Arbeit mit der Mannschaft. Vielleicht muss diese einfach wieder dahin, wo sie zu Beginn der Runde stand: Als Aufsteiger ohne Druck die Spiele angehen und die Zuschauer mit tollem Fußball begeistern. Sollte dies den Rasenspielern am Sonntag gelingen, dann ist auch gegen starke Ulmer alles möglich.

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