JU besucht die Firma AZO

Geschäftsführer Rainer Zimmermann referierte: „Plädoyer für den Ländlichen Raum!“

Neckar-Odenwald-Kreis. Bei strahlendem Sonnenschein besuchte die Junge-Union Neckar-Odenwald-Kreis die Firma AZO in Osterburken. Die AZO produziert Maschinen und Anlagen zur Automatisierung von Produktionsprozessen und ist vor allem im Bereich der Mischerbeschickung inzwischen ein „global player“.


„Eine unserer wichtigsten Aufgaben in der JU ist es, unsere Mitglieder mit den erfolgreichen Firmen in der Region bekannt zu machen und mögliche berufliche Perspektiven aufzuzeigen. Mit weltweit über 850 Mitarbeitern und über 135 Millionen Jahresumsatz ist die AZO eines der großen Vorbildunternehmen in unserer Region“, so der JU Kreisvorsitzende Mark Fraschka. Besonders freute sich Fraschka, dass sich der Geschäftsführer Rainer Zimmermann persönlich Zeit genommen hatte, die Firma den JU’lern vorzustellen.

Gleich zu Beginn ging Zimmermann auf die Lage seines Unternehmens und die große Wichtigkeit der Dualen Hochschule in Mosbach für die Unternehmen in der Region ein. „Die Duale Hochschule Mosbach, mit der auch wir seit Jahren eine enge Kooperation pflegen, ist der Garant für eine gute Zukunft mittelständischer Unternehmen in der Region. Hier lassen sich gut ausgebildete und motivierte Nachwuchskräfte gewinnen“, so Zimmermann.

Weiterhin betonte der Geschäftsführer die Verwurzelung von AZO in der Region, zeigte sich jedoch in Bezug auf aktuelle Entwicklungen in der Landespolitik sehr besorgt. Etwa durch die Polizeireform der grün-roten Landesregierung würden Zeichen in eine falsche Richtung gesetzt werden. Wenn die Landesregierung dem ländlichen Raum weiter so zusetze, werde es gerade für mittelständige Unternehmen, die hier ohnehin mit Nachwuchsproblemen zu kämpfen hätten, immer schwieriger hochattraktive Arbeitsplätze in der Region zu schaffen oder zu halten, so Zimmermann weiter.


Zum Abschluss bedanke sich Fraschka für die Ausführungen und sicherte zu, dass die JU alles dafür tun werde, die Bedeutung der Dualen Hochschule in Mosbach für die Region noch stärker in den Fokus der politischen Handelnden zu rücken. „Nach Abschaffung der Polizeidirektion Mosbach ist die Zukunft des Gerichtsstandort Mosbach massiv gefährdet, wenn auch noch an der DHBW Mosbach in Frage gestellt werde sollte, gehen im Neckar-Odenwald-Kreis bald die Lichter aus. Das gilt es zu verhindern!“, so Fraschka.

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