Mudau will Verkehrsberuhigung

von Liane Merkle

Mudau. Bereits aus dem Jahre 2002 datiert eine fertige Planung als kostengünstigste Variante zur Instandsetzung der Mudauer Neuhofstraße, so die Aussage von Harald Grimm vom örtlichen Bauamt im Rahmen der öffentlichen Sitzung des Ortschaftsrates im Rathaus.

„Die in der jüngsten Zeit nun mehrfach und massiv laut gewordenen Wünsche der Anwohner nach Verkehrsberuhigungsmaßnahmen in diesem Bereich sind in der ursprünglichen Planung nicht berücksichtigt und müssten nun in der neuen Überarbeitung der Planung mit eingearbeitet werden“.


Unter der Leitung von Ortsvorsteher Klaus Erich Schork formulierte der Ortschaftsrat aufgrund der Bitten und Vorschläge von Anwohnern die Entscheidungsgrundlagen für den Mudauer Gemeinderat. Demnach soll geprüft werden, ob an der Einfahrt Schloßauer Straße in die Neuhofstraße die Möglichkeit besteht, über die Anlage eines Kreisverkehrs oder ähnliches, den von Schloßau kommenden Verkehr in seiner Geschwindigkeit zu reduzieren.

Gleichfalls sollte am Kreisverkehr ,,In der Au/Neuhofstraße“ ein Schild mit „Einfahrt verboten“ an der Abfahrt in Richtung Neuhofstraße aufgestellt werden, um an dieser Stelle den Verkehr nur in eine Richtung zuzulassen. Ebenfalls zu prüfen wären Verkehrsberuhigungsmaßnahmen wie Bodenwellen, Fahrbahneinengungen, Anlage von Parkplätzen oder Baumbepflanzungen entlang der Neuhofstraße.

Das Ortsgremium könne sich auch vorstellen, dass der Gehweg auf die andere Straßenseite verlegt würde, da diese Maßnahme mehr Sicherheit für die Fußgänger und insbesondere für die Kinder aus dem „Brückengut“ bringen würde. Bis zur Bauausführung will der Ortsvorsteher prüfen lassen, ob mit der Aufstellung von Warnbarken die gefahrene Geschwindigkeit in der Neuhostraße reduziert werden könnte.

In einem weiteren Tagesordnungspunkt ging es um einen Bauantrag im Rahmen einer Umnutzung zur Schlacht- und Wurstküche. Der Ortschaftsrat sprach sich hierbei dafür aus, dass man diesen Punkt bis zum Ablauf der Frist für die Anhörung der Angrenzer zurückstellt.

Eingehend befasste man sich auch mit der geplanten Anlage einer neuen 100-Meter-Bahn auf dem Schulgelände der Grund- und Hauptschule in Mudau. Hierbei wurde angeregt, dass die Bahn so eingegrenzt wird, dass auf beiden Seiten keine Möglichkeit einer Überfahrt für landwirtschaftliche Fahrzeuge bei der Bewirtschaftung der angrenzenden Wiesenflächen besteht.

Klaus Erich Schork teilte mit, dass nach Fertigstellung der 100-Meter-Bahn der Rückbau der Aschenbahn im Odenwaldstadion erfolgen und eine spätere Erweiterung der Schulsporthalle möglich sein soll.


Im Rahmen von Bekanntgaben und Anfragen wurde mitgeteilt, dass in nächster Zeit der Parkplatz an der Talstraße gesäubert wird und das Dach der Leichenhalle auf seine Dichtigkeit hin überprüft werden soll, da bereits Wassereindrang in der Halle festgestellt wurde. Künftig sollen die Pächter von gemeindeeigenen Flächen im Zuge von Baumaßnahmen rechtzeitig in Kenntnis gesetzt werden, damit keine wirtschaftlichen Schäden entstehen.

Abschließend der Sitzung schloss sich der Ortschaftsrat der Meinung des „Bund der Selbständigen“ an, der sich für eine einheitliche Darstellung von Werbetafeln am Kreisel aussprach. Über mögliche Standorte sei noch zu diskutieren was aber nicht für die Tatsache gelte, dass die Kosten hierfür von den Werbenden selbst zu tragen seien.

 

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