NSP-GHOST beeindruckt bei Straßen-DM

Elztal/Grimma. (pm) Das Team NSP-GHOST, um den Elztaler Team Manager Thomas Kohlhepp, hat bei der Deutschen Straßenmeisterschaft der Elite Männer beeindruckt. Im 198,55 Kilometer langen Titelrennen auf einem anspruchsvollen Rundkurs in Grimma waren die Rennfahrer des deutschen Continental-Teams lange auf Augenhöhe mit den Topfahrern.

Stefan Schäfer und Markus Fothen belegten am Ende die Plätze 15 und 18. Deutscher Meister wurde Fabian Wegmann (Garmin-Barracuda) vor Linus Gerdemann (Radioshack-Nissan) vor Julian Kern (Leopard-Trek).


„Es hat mich beeindruckt, wie sich unsere Jungs heute gezeigt haben und wie sie bei dieser starken Konkurrenz gerackert haben“, sagte der Sportliche Leiter des Team NSP-GHOST, Lars Wackernagel nach dem Rennen. Von Anfang an waren die NSP-GHOST-Profis in den Spitzengruppen dabei.

Auch in der Gruppe des Tages, die sich nach 13 Kilometern bildete: Steffen Radochla gehörte zu den elf Ausreißern, die sich lange vorne behaupteten. Zusammen mit Rennfahrern wie Jens Voigt (Radioshack) oder Danilo Hondo (Lampre) baute Radochla den Vorsprung auf zwei Minuten aus. Vielmehr war nicht drin, da auch das Hauptfeld nie Ruhe gab.

Dort hatten sich zwischenzeitlich weitere 25 Fahrer gelöst, darunter auch Jacob Fiedler, René Obst und Lucas Schädlich. Eine Vorentscheidung fiel nach 140 Kilometern. Stefan Schäfer fuhr in einer Gruppe mit Linus Gerdemann, Fabian Wegmann und André Greipel (Lotto-Belisol) zur Spitze, die sich kurz danach neu sortierte. „Die haben dann angefangen, sich auseinander zu nehmen“, schilderte Wackernagel die heiße Phase des Rennens.

Steffen Radochla musste der langen Fahrt an der Spitze Tribut zollen und fiel zurück, dafür schaffte Stefan Schäfer noch den Sprung in einer Verfolgergruppe um Jens Voigt und gewann den Sprint um Platz 15. „Das war ein richtiges Männerrennen. Für die Zuschauer war das sehr spannend, ständig gab es neue Situationen. Für unsere Jungs war das auch ein guter und wichtiger Test, um zu sehen, wie lange sie mit den Fahrern aus der World-Tour mitfahren können.


Die haben sich heute nicht geschont“, war Wackernagel beeindruckt vom Auftritt seiner Mannschaft. „Unter die ersten Zehn haben wir es zwar nicht geschafft wie erhofft. Wenn ich aber sehe, wie die Jungs sich heute verkauft haben gegen Fahrer, die nächste Woche bei der Tour dabei sind, dann können wir mit Platz 15 und 18 zufrieden sein. Wir wollten aggressiv fahren und in den Gruppe dabei sein. Das ist uns gelungen.“ 

Infos im Internet:

www.nsp-ghost.de

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