Ich glaube an Gott, den …Fußball? Bisher nicht bewertet.

von Liane Merkle

Großeicholzheim/Rittersbach. Gelebte Kirche schwebt nicht über den Menschen, sondern ist mitten unter ihnen. Greift die Themen des Lebens auf und erfährt entsprechende Resonanz. Deutlich wurde dies zum wiederholten Mal im jüngsten „Abendgottesdienst“ der evangelischen Kirchengemeinde Großeicholzheim/Rittersbach.

100 Gemeindeglieder waren der Einladung von Pfarrer Ingolf Stromberger zur „sportlichen Kirche“ mit dem Thema „Ich glaube an Gott, den …Fußball?“ gefolgt. Viele waren gemäß der Einladung in bunten Trikots gekommen, und verliehen der hübschen Laurentiuskirche damit ein ganz neues Outfit. Neugierig waren sie alle, was sich hinter dem Thema verbirgt, vor allem die vielen Jugendteams des SV Großeicholzheim machten mit ihren Trainern und einigen Aktiven der ersten Mannschaft keinen Hehl aus ihrem Wissensdurst, aber auch aus ihrer Begeisterung über den Abend, denn der Abendgottesdienst ist üblicherweise – und so auch dieses Mal – geprägt von moderner und ansprechender Musik sowie von eher außergewöhnlichen Gottesdienstteilen.


So einem Anspiel zur Frage, welche Bedeutung Sport in unserer Gesellschaft spielt oder einem kurzen Wettbewerb, bei dem es eine Fußball-Bibel zu gewinnen gab und dann war da noch der sportliche Pfarrer Stromberger, der im gelben SVG-Meister-Trikot statt im schwarzen Talar predigte und die Frage stellte, ob es im Sport tatsächlich „Momente der Ewigkeit“ zu erleben gebe, oder nicht doch vielmehr bei Gott, der uns geschaffen hat und in Ewigkeit mit uns Gemeinschaft haben möchte.

Für die Musik zeichnete wieder einmal die Band „Klabbstuhl“, wenn auch in leicht veränderter Besetzung, verantwortlich. Passend zum Thema hatten die Lieder musikalisch, aber auch inhaltlich einen flotten, sportlichen Charakter, so z.B. das erste Lied „I walk by faith, each step by faith…“ – zu Deutsch „Ich gehe vorwärts – im Glauben; jeden Schritt – aus Glauben.“

Ein bunter, abwechslungsreicher Gottesdienst, der die aktuelle Fußball-Euphorie aufnahm und von einer anderen, tieferen Seite beleuchtete. Und ein Gottesdienst, der Lust auf mehr machte.


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