VdK gewinnt 449 neue Mitglieder

von Liane Merkle

Neckar-Odenwald-Kreis. Mit einer Zunahme von 449 Mitgliedern kann der Sozialkreisverband VdK aktuell auf 5.255 Personen stolz sein. Deutlich wurde dies im Rahmen der Kreisverbandskonferenz in der Mosbacher Alten Mälzerei, zu der sich 25 Vertreterteams der insgesamt 38 Ortsverbände eingefunden hatten. Neben dem Vorstandsgremium und den Delegierten aus den verschiedenen Fachbereichen konnte Kreisverbandsvorsitzender Karl-Heinz Diemer auch den Rechtsreferenten Marcel Hofmann sowie MdL Werner Raab in seiner Funktion als Bezirksverbandsvorsitzenden begrüßen.

Ein Dank des Kreisvorsitzenden galt eingangs allen, die sich im Berichtszeitraum für die Belange des Sozialverbandes mit seinen vielschichtigen Aufgaben eingesetzt und damit einen wichtigen sozialpolitischen Beitrag geleistet hatten. Wie der Kreisvorsitzende betonte, stelle der Sozialverband VdK mit seinen bundesweit 1,6 Millionen Mitgliedern die größte gemeinnützige, überparteiliche Selbsthilfeorganisation in Deutschland dar.


Im Jahr 1946 ursprünglich als Interessenvertretung der Kriegsbeschädigten und Kriegshinterbliebenen gegründet, fand schon bald eine Erweiterung des Mitgliederkreises und der Aufgabengebiete statt. Heute gehören behinderte Menschen jeden Alters, Unfallopfer, chronisch Kranke, Patienten, Sozialversicherte, Rentner, Senioren, Alleinstehende und fördernde Mitglieder zum VdK.

Karl-Heinz Diemer: ,,Der VdK hat sich in den vergangenen Jahren zu einem modernen Dienstleistungsverband weiterentwickelt und bietet Beratung und fachliche Vertretung vor den Sozialgerichten“. Durch die sozialpolitische Arbeit kämpfe man dafür, dass die sozialen Sicherungssysteme nicht ab sondern ausgebaut werden. Gerade die Ortsverbände mit ihren engagierten Verantwortlichen bieten den Mitgliedern menschliche Betreuung und Geselligkeit, was sich auch bei den Frauenbeauftragten als kompetente Ansprechpartnerinnen bei individueller Hilfebedürftigkeit widerspiegele. ,,Gerade die aktuelle sozialpolitische Lage macht es erforderlich, dass der Sozialverband VdK laut und vernehmlich seine Stimme erhebt“.

Auf die Kreisarbeit bezogen bezeichnete Karl-Heinz Diemer die Arbeit im Kreisvorstand als harmonisch, kameradschaftlich und stets an der Sache orientiert. Präsent sei man auch im vergangenen Jahr wieder bei Mitgliederversammlungen, Advents- oder Weihnachtsfeiern, Ehrungen und anderen Veranstaltungen gewesen und über den Kreis hinaus wurde die Landesverbandskonferenz in Stuttgart und die landesweite Schulung für Vertrauenspersonen der Behinderten und Schwerbehindertenvertretungen und Betriebsräte in Heilbronn besucht.

Als weitere Eckdaten in der Kreisarbeit nannte Diemer die Bezirksverbandskonferenz in Rauenberg und die Info-Veranstaltung für Sonderfürsorgeberechtigte und Frauenvertreterinnen. Die Arbeit in der Mosbacher Geschäftsstelle bezeichnete er als äußerst vertrauensvoll und effektiv, was vor allem den Mitarbeitern Simone Scheuermann und Steven Hantoon sowie der Rechtsberatung durch Bernhard Gschwender und Marlene Jacobsen zu verdanken sei. Im Vordergrund der direkten Aufgaben in der Kreisarbeit standen die begleitende Unterstützung der Ortsverbände und der Mitglieder, Schulungsangebote für Ehrenamtliche, Informationen, Arbeitstreffen und finanzielle Unterstützung der Ortsverbände.


Nach dem ausführlichen Bericht über die Inhalte der Aktivitäten durch Schriftführerin Brigitte Einig mit ihrem Dank an den Kreisvorsitzenden Karl-Heinz Diemer für seine engagierte Arbeit, konnte Erich Schilling in seiner Funktion als Schatzmeister über eine solide finanzielle Basis des Kreisverbandes berichten. Nachdem die Revisoren Hilde Lauer und Franz Handl keinerlei Beanstandungen in der Finanzverwaltung zu vermelden hatten und die Arbeit des Kreisvorstandes als umsichtig und zukunftsweisend bezeichnet worden war, erteilten die Delegierten auf Antrag von Franz Handl dem gesamten Kreisverbandsteam als Dank und Anerkennung einstimmig Entlastung.

Karl-Heinz Diemer gab noch bekannt, dass die Ortsverbände auch in diesem Jahr wieder einen Zuschuss für ihre Arbeit erhalten. Der Familientag, den der Kreisverband im 2-Jahre-Rhythmus anbietet, werde am 4. Oktober mit Führungen durch die neue Stadthalle und die Neckar-Odenwald-Klinik in Buchen unter der Leitung von Landrat Dr. Achim Brötel stattfinden.

Nach dem Referat des Bezirksverbandsvorsitzenden MdL Werner Raab zu ,,Aktuelles aus der Sozialpolitik“ (s. Extrabericht) leitete 2. Kreisversitzender Hans Androsch mit einem Dank an alle, die zum Gelingen der Kreiskonferenz beigetragen hatten, zu allgemeinen Diskussionen über.

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