Breiter Widerstand gegen SWR-Pläne

Neckar-Odenwald-Kreis. Widerstand auf breiter Front regt sich gegen den Plan des SWR, aus Kostengründen unter anderem auf die bisher sieben Frühmagazine aus unterschiedlichen Regionen zu verzichten und stattdessen eine einzige gemeinsame Frühsendung aus Stuttgart zu senden. In der dann entsprechend weniger regionale Meldungen Platz fänden.

Damit, so die Kritiker – unter ihnen auch Landrat Dr. Achim Brötel – fielen viele regionale und „bunte“ Themen durch, nur überregional Bedeutsames würde noch gesendet. „Unser Kurpfalz-Radio ist für uns hier aber ein Stück Heimat. Und es ist darüber hinaus ein wichtiges, identitätsstiftendes Bindeglied innerhalb der Metropolregion“, betont der Landrat.

In diesem Zusammenhang lobt er auch die Arbeit der SWR-Korrespondentin vor Ort, Friederike Kroitzsch, in ihren Büros Mosbach und Buchen lobt: „Friederike Kroitzsch hat sowohl den Blick auf die kleinen, bunten Geschichten, die unseren Landkreis so sympathisch machen, als auch auf wichtige kreis- und gesellschaftspolitische Entwicklungen vor Ort. All dies dokumentiert sie in ihren vielen Beiträgen. Dass diese Beiträge so gerne und oft von ihren Kollegen in Mannheim und anderswo übernommen und gesendet werden, spricht für deren Professionalität und Güte.“

Zwar stünden weder die Studios noch die Regional- und Korrespondentenbüros des SWR zur Disposition. Dennoch befürchtet der Landrat, dass „unser Kreis unterm Strich verliert“. Wer diese Meinung teilt, der könne sich unter www.regioretter.de zusätzlich informieren und sich dort gegebenenfalls in eine Unterschriftenliste gegen die Streichung der sieben regionalen Frühsendungen eintragen, so Dr. Brötel.



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