Gegen Komasaufen – 2. Platz nach Mosbach

Henrike Gaude aus Mosbach belegt beim Plakatwettbewerb „bunt statt blau“ den zweiten Platz 2 in Baden Württemberg – 15.000 junge Künstler aktiv bei Kampagne der DAK-Gesundheit zum Rauschtrinken von Jugendlichen

Stuttgart. (pm) Kreative Bilder, coole Sprüche: Unter dem Motto „bunt statt blau“ bekennen bundesweit 15.000 Schüler Farbe im Kampf gegen das so genannte Komasaufen.  Jetzt wurden in Stuttgart die landesweiten Preise beim Wettbewerb der Krankenkasse DAK-Gesundheit und der Bundesdrogenbeauftragten Mechthild Dyckmans verliehen. Den zweiten Platz in Baden-Württemberg gewinnt die 15-jährige Künstlerin Henrike Gaude der Klasse 9c des Nicolaus-Kistner-Gymnasiums in Mosbach. Schirmherr der Aktion im Südwesten ist Ministerpräsident Winfried Kretschmann. Die Landessieger erhalten Geld- und Sachpreise.


„Übermäßiger Alkoholkonsum ist bei vielen Jugendlichen mittlerweile an der Tagesordnung. Im vergangenen Jahr waren es bundesweit etwa 30.000 Jungen und Mädchen, die im Alter von 10 bis 20 Jahren mit einer Alkoholvergiftung in die Krankenhäuser eingeliefert wurden“, so Ministerpräsident Winfried Kretschmann. „Die Kampagne ,bunt statt blau‘ setzt bereits im dritten Jahr erfolgreich Zeichen gegen das Rauschtrinken von Jugendlichen. Der Wettbewerb erreicht immer mehr Jugendliche, in diesem Jahr zählte die DAK etwa 2000 Teilnehmer alleine in Baden-Württemberg. Die Aktion bietet eine gute Gelegenheit, um im Schulunterricht über die Gefahren des Alkoholmissbrauchs zu reden.“

„Wenn es um den Alkoholmissbrauch von Jugendlichen geht, sind junge Künstler die glaubwürdigsten Botschafter“, ergänzt Ludger Geier, Chef der DAK-Gesundheit in Mosbach. „Ihre Bilder verdeutlichen offen und schonungslos die Risiken beim Rauschtrinken und zeigen gleichzeitig Alternativen auf.“ So zeigt das Siegerplakat von Henrike Gaude bunte tanzende Jugendliche in einer Disko, die von blauen betrunkenen Altersgenossen eingerahmt werden.


Nach aktueller Bundesstatistik landeten 2010 knapp 26.000 Kinder und Jugendliche mit einer Alkoholvergiftung im Krankenhaus. Auch in Baden-Württemberg gab es  knapp 4.000 Betroffene. Weil die Zahl der „Komasäufer“ in den vergangenen Jahren bundesweit stark gestiegen ist, lädt die DAK-Gesundheit gemeinsam mit der Bundesdrogenbeauftragten und zahlreichen Landes-Schirmherren seit drei Jahren Jugendliche zwischen 12 und 17 Jahren zum Plakatwettbewerb „bunt statt blau“ ein. Die Aktion gilt laut Sucht- und Drogenbericht der Bundesregierung als beispielhafte Präventionskampagne.

Im Juni wählt eine Bundesjury mit der Band „Luxuslärm“ die Bundesgewinner. Informationen zum Wettbewerb gibt es in allen Servicezentren der DAK-Gesundheit oder unter www.dak-buntstattblau.de

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