Goldschmitt zum Meinungsaustausch in Berlin

Gespräche auf höchster politischer Ebene

Im Meinungsaustausch über das Führerscheinrecht: Unternehmer Dieter Goldschmitt (li.) aus Höpfingen. Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (Mitte) und CDU-MdB Alois Gerig (Foto: pm).

Höpfingen/Berlin. (pm). Gleich zweimal war der Höpfinger Unternehmer Dieter Goldschmitt mit seiner Frau Gisela jüngst nach Berlin gereist. Zum einen gab es eine Einladung des Bundeswirtschaftsministeriums zu den 19. Innovationstagen des Mittelstandes.

Dabei wurde 300 ganz besonders innovativen Unternehmen aus ganz Deutschland Gelegenheit gegeben, ihre Produkte und Ideen vorzustellen. Die Goldschmitt techmobil AG aus Höpfingen präsentierte in Berlin das hydropneumatische Fahrwerk für Reisemobile, das derzeit zur Serienreife gebracht wird. Das Projekt stieß bei den Innovationstagen auf große Beachtung.


Das Unternehmerpaar nutzte zudem die Einladung zum Sommerfest des Parlamentarisches Kreises Mittelstand der CDU-CSU-Bundestagsfraktion, um Gespräche auf höchster politischer Ebene zu führen. Bei der Veranstaltung, deren prominentester Gast Bundeskanzlerin Angela Merkel war, sprach Dieter Goldschmitt auf Vermittlung des Wahlkreisabgeordneten Alois Gerig auch mit Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer.

Der Hersteller von innovativer Fahrzeugtechnik und Betreiber des größten markenunabhängigen europäischen Servicezentrums für Reisemobile in Walldürn, machte sich beim Verkehrsminister vor allem für Veränderungen im Führerscheinrecht stark. Seine Forderung: Mit dem Pkw-Führerschein der Klasse B sollten künftig Fahrzeuge bis 4,25 Tonnen gesteuert werden dürfen – die aktuelle 3,5-Tonnen-Grenze sei nicht mehr zeitgemäß und schädlich für den Absatz moderner, gut ausgestatteter Reisemobile.

Minister Ramsauer versprach eine intensive Prüfung des Anliegens. Auch MdB Alois Gehrig (CDU) will die Initiative unterstützen. Mit seiner Forderung steht Dieter Goldschmitt nicht allein: Nach dem Euro Motorhome Club (EMHC) und der Caravaning-Händlerorganisation DCHV beteiligen sich jetzt auch die deutschen Campingplatzbetreiber, der BVCD, an der von Goldschmitt initiierten „Aktion 4,25“.


Mehrere tausend Unterschriften wurden dabei bereits vor allem unter Wohnmobilisten gesammelt. Unterschriftslisten liegen weiterhin unter anderem im Goldschmitt Technik Center in Walldürn aus. Auf großes Interesse von Minister Ramsauer stieß auch die von Dieter Goldschmitt vorgestellte Initiative, den Odenwald zur reisemobilfreundlichsten Region Deutschlands zu machen.

Bei seiner Berlin-Visite unterhielt sich der Höpfinger Unternehmer auch mit Bahnchef Rüdiger Grube. Dieser interessierte sich vor allem für die innovative Fahrzeugtechnik, die Goldschmitt zu bieten hat.

 

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