Katzenbuckel-Exkursion stellt neue Tafel vor

Am Sonntag steht der aufgelassene Gaffsteinbruch im Mittelpunkt


Heute zeugen nur noch die steilen Hänge vom einstigen Steinbruchbetrieb am Gaffstein, der bereits in den 1930er Jahren eingestellt wurde.

Waldbrunn. „Steinbruch am Gaffstein“ – so lautet der Titel einer neuen Naturpark-Tafel, die seit dieser Woche den Waldbrunner Katzenbuckel bereichert. Nachdem zuvor schon zwei weitere Tafeln am „Weg der Kristalle“ neu bearbeitet worden waren, ist nun auch Lehrpfad-Station Nummer 8 mit einem geologisch neu konzipierten Text und einer aufschlussreichen Illustration ausgestattet. Fachlich und textlich bearbeitet hat die Tafel Michael Hahl vom Projektbüro proreg im Auftrag der Tourist Information Waldbrunn; seine Bildvorlage wurde von der Naturpark-Grafikerin Gabriele Henn gestaltet. Auf einer Geo-Exkursion am Sonntag, 15. Juli, wird der Tafelstandort allen Interessierten vorgestellt.


Die Tafelstation ermöglicht einen Blick in den aufgelassenen Steinbruch am Gaffstein, der bis etwa 1934 betrieben wurde, und erläutert in der gebotenen Kürze die Steinbruchgeschichte sowie das Gesteinsvorkommen am Katzenbuckel. Geologisch handelt es sich bei den beiden Katzenbuckel-Gesteinen, die aus zwei magmatischen Schüben hervorgingen, nicht um Basalt, sondern – nach einer neuen Klassifizierung aus dem Jahr 2007 – um Phonolith und Syenit.

Wer sich an einer geologischen Spurensuche beteiligen und dabei auch die neue Tafelstation kennen lernen will, kann sich am kommenden Sonntag um 14 Uhr an den Parkplatz neben der Turmschenke begeben und zu einer zweistündigen Geo-Exkursion mit Michael Hahl hinzugesellen. Der Teilnahmebeitrag liegt bei 4,50 Euro mit Ermäßigung für Kurkarteninhaber sowie für Kinder in Begleitung Erwachsener.



Weitere Führungen im Auftrag der Gemeinde Waldbrunn finden dann am 19. August (mit Marco Lichtenberger) und am 9. September (mit Michael Hahl) statt, auch im Herbst folgen noch zwei weitere Führungen.

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