JU Waldbrunn will neue Ruftaxi-Linie

Konzentrationsflächen für Windkraftnutzung 

Waldbrunn. (pm) Die Einführung einer Ruftaxi-Linie Eberbach-Waldbrunn, die Breitbandversorgung und das Mobilfunknetz in Waldbrunn, die geplante Teilfortschreibung des Flächennutzungsplans für Windkraftanlagen und die Rente mit 70 waren nur einige Themen, die beim letzten Treffen der Jungen Union Waldbrunn diskutiert wurden.

Die JU Waldbrunn traf sich zu ihrem – immer am 15. eines Monats – statt findenden Stammtisch auf dem Brunnenfest in Weisbach. Der Vorsitzende Jan Inhoff begrüßte neben den anwesenden Mitgliedern auch den CDU Gemeinderatsfraktionsvorsitzenden Markus Haas. Inhoff gab zunächst bekannt, dass der Antrag auf Einführung einer Ruftaxi-Linie Eberbach-Waldbrunn, eine Forderung der JU Waldbrunn, auf dem Kreisparteitag der CDU Neckar-Odenwald angenommen wurde.  Inhoff führte weiter aus, dass dieser Antrag bereits auch der CDU Kreistagsfraktion vorliege und der Vorsitzende Karl-Heinz Neser diesbezüglich mit seinem Kollegen im Rhein-Neckar-Kreis, Bruno Sauerzapf, schon Kontakt aufgenommen habe.


Nächster Punkt der Tagesordnung war die Breitbandversorgung in Waldbrunn. Zwar habe man durch das Modellprojekt des Landes und des Landkreises in den Ortsteilen die Situation deutlich verbessert, jedoch hoffe man auf einen weiteren Ausbau, da noch nicht alle Haushalte über eine VDSL-Geschwindigkeit von mindestens 16 MBit verfügten. Durch eine neue Förderrichtlinie rücke dieses Ziel in greifbare Nähe. Man begrüßte die Entscheidung des Landkreises, der wieder beabsichtige ein eigenes Förderprogramm aufzulegen.

Man wird immer häufiger von Bürgerinnen und Bürgern auf den teilweise schlechten Handyempfang angesprochen, so Jan Inhoff zum Thema Mobilfunknetz. Die JU Waldbrunn werde sich der Angelegenheit annehmen und mit verschiedenen Fachleuten das Gespräch suchen, sicherte er zu.

Gemeinderat Markus Haas erläuterte die geplante Teilfortschreibung des Flächennutzungsplans für die Windenergienutzung, deren rechtlichen Hintergrund und Ziele. Haas legte dar, dass es das Ziel sein müsse, durch die Errichtung einer Konzentrationszone die Windkraftanlagen auf einer Fläche zu bündeln. Dadurch werde verhindert, dass es zu einem Wildwuchs von Windkraftanlagen komme und das Landschaftsbild komplett „verspargelt“ werde. Zwar wolle man die Energiewende, aber durch die „Goldgräberstimmung“ in diesem Bereich wäre „kein Fleck mehr sicher“ und die Auswirkungen für das Landschaftsbild und den Naturraum seien nicht abschätzbar. Die Änderung des Landesplanungsgesetzes durch die neue Landesregierung sei wenig durchdacht und schade auf lange Zeit eher als dass sie nütze, so Haas abschließend.


Einigen Klärungsbedarf gab es unter den Mitgliedern bei dem Thema „Rente mit 70“, welches vor einigen Tagen für erheblichen Wirbel sorgte. Die Waldbrunner JU sprach sich einhellig gegen eine solche pauschale Festsetzung aus. Diese Forderung von JU-Kollegen aus anderen Verbänden könne man so nicht für gut heißen. Die Anwesenden fanden deutliche Worte und wiesen darauf hin, dass es Berufe gebe, bei denen ein Renteneintrittsalter von 70 Jahren nicht denkbar sei. Die pauschale Forderung nach Erhöhung erachten die Waldbrunner JU´ler daher nicht als zielführend.

Bevor der Stammtisch mit einem gemütlichen Beisammensein ausklang, wies der Vorsitzende Jan Inhoff noch auf die Homepage www.ju-waldbrunn.de sowie einige Termine hin. So finde am Samstag, den 28. Juli das traditionelle Grillfest bei Alois Gerig, MdB und am Sonntag, den 12. August 2012 das Hoffest auf dem Hof der Familie Haas in Mülben statt.

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