Junge Union gegen GEMA-Tarifreform

Neckar-Odenwald-Kreis. (pm) „Die Junge Union Neckar-Odenwald tut alles, um die geplante GEMA-Tariferhöhung zu stoppen. Die GEMA will mit ihrer Tarifreform eine Tarifvereinheitlichung vornehmen. Doch in Wahrheit steckt dahinter eine Tariferhöhung für Diskotheken- und Barbesitzer, Musik-, Kultur-, Faschings- oder Schützenvereine von bis zu 1000 Prozent. Das heißt das Aus für viele Gastronomen und Veranstaltungen von Kulturvereinen auch in unserem Landkreis Neckar-Odenwald. Das können wir so nicht hinnehmen. Deshalb muss die Politik jetzt aktiv werden und eingreifen“, sagte der Vorsitzende der Jungen Union Neckar-Odenwald, Mark Fraschka am Rande der konsituierenden Kreisvorstandsitzung der CDU Neckar-Odenwald in Dallau.


„Die GEMA und alle in ihr organisierten Künstler sind nun gefordert, daran mitzuwirken, gemeinsam mit allen Betroffenen aus Club- und Kulturszene eine sinnvolle und wirtschaftlich vertretbare Tarifgestaltung zu finden. Es wäre deshalb folgerichtig alle Beteiligten zu einer Schlichtung zu laden“, so der JU-Kreisgeschäftsführer Jan Inhoff. „Die JU Neckar-Odenwald steht dabei weiterhin klar zum Urheberschutz. Aber die GEMA muss Tariferleichterungen insbesondere für Kneipen, Diskotheken und Vereine im ländlichen Raum so schaffen, damit der Urheberschutz auch bezahlbar bleibt“, betonte Inhoff.

Gerade der ländliche Raum mit seiner eh schon geringen Diskotheken und Musik-Kneipen Dichte laufe Gefahr für die jungen Erwachsenen noch unattraktiver zu werden, der Bevölkerungsrückgang in den ländlichen Gemeinden werde damit noch beschleunigt, führte Jan Inhoff weiter aus.

„Die Junge Union Neckar-Odenwald zeigt mit dieser Kampagne deutlich Flagge und beweist, dass sie sich für die Belange und Bedürfnisse der jungen Menschen in der Region einsetzt, erklärte Mark Fraschka abschließend.


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