Traumreise zu den Kindern des Lichts

von Liane Merkle

Seckach. Nach den bunten und visionären Seckacher Bahnhofs(t)räumen (NZ berichtete mehrfach) konnte man am Abend die „Traumreise zu den Kindern des Lichts“ im idyllischen Studio „von Ute Ammermann am Unteren Schallberg fortsetzen.

Musikprofessor Kalman Irmai eröffnete diesen ganz besonderen Konzertabend mit ganz unterschiedlichen „Klängen des Wassers“. Darunter Mendelssohns “Venezianisches Gondellied“, Chopins „Regentropfenprelude“, Debussys “Versunkene Kathedrale“ sowie seine „Spiegelungen auf dem Wasser“. Von Liszts brachte er den „Wallenstädter See“, „Sturm“ und den „Springbrunnen der Villa d`Este“, um das begeisterte Publikum auf die faszinierende Fortsetzung des Abends vorzubereiten.


Gekonnt schaffte Kalman Irmai das Entrée zu einem märchenhaft-mythischen Abend. Sanft eingestimmt worden auf die fantastischen „Lichtbildmalereien“ von Constantin Simon waren die Gäste neben dem bezaubernden Klangerlebnis bereits durch eine kleine Ausstellung seiner graphischen Arbeiten.

Der Künstler ist seit seinem Kunststudium an der HBK Braunschweig bildnerisch tätig und hat sich für das außergewöhnliche Projekt einer Traumreise in ein Fantasieland mittels fünfzig Lichtbildmalereien mit Nicole Ammermann zusammen getan. Ihr gelang es, die Sinnlichkeit der Bilder, in denen menschliche Geschichte und Mythologie das Spannungsfeld bilden, mittels eines Klangschalen-Teppichs zu unterstreichen.



Das Projekt dieser „Traumreise“ war von den beiden Ausnahmekünstlern mit Sorgfalt geplant und abgestimmt worden und mit Einbruch der Dunkelheit konnten die mit Glasfarben gestalteten Bilder im besonderen Klang der Musik ihre volle Kraft und Wirkung erreichen.

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