Landrat ehrte langjährige Mitarbeiter

Ehrungen im LRA Juli 2012

(Foto: LRA)

Mosbach. (lra) In schöner Regelmäßigkeit stehen Ehrungen an in einer „richtig großen Firma“, wie Landrat Dr. Achim Brötel sein Landratsamt gerne nennt. Nicht zuletzt die Verwaltungsreform 2005 hat das Aufgabenspektrum noch breiter gemacht. Und dementsprechend vielfältig sind dann auch die Arbeitsbereiche der Jubilare oder künftigen Ruheständler, die sich in Mosbach eingefunden haben, um nicht nur, aber auch die herzlichen Dankesworte des Landrats und des Personalratsvorsitzenden für ihre Arbeit entgegen zu nehmen.


„Wir sind einer der größten Arbeitgeber und – mit den Neckar-Odenwald-Kliniken – unbestritten der größte Ausbildungsbetrieb im Kreis.  40 junge Menschen lernen in unseren Bereichen, weitere 60 Gesundheits- und Krankenpflegeschülerinnen und –schüler absolvieren an den Kliniken eine qualifizierte und weithin geschätzte Ausbildung. Wir brauchen uns in keinem Bereich hinter der freien Wirtschaft verstecken“, erklärte Dr. Brötel in seiner kurzen Ansprache: „Gute Arbeit, wie sie bei uns geleistet wird, ist im Übrigen auch der einzige Weg, wie wir allen Diskussionen zum Trotz unsere Strukturen und unseren Landkreis erhalten zu können.“

Elisabeth Sämann aus Walldürn war die erste in der Runde der zu Ehrenden. Die gelernte Damenschneiderin begann ihren Dienst als Reinigungskraft 1983 noch beim damaligen Staatlichen Flurbereinigungsamt. 2009 konnte sie ihr 25-jähriges Dienstjubiläum beim Amt für Flurneuordnung feiern und nun wurde sie, die sich über elf Jahre im Personalrat und auch im Besonderen Personalrat für alle Landesbedienstete engagierte, in die Freistellungsphase der Altersteilzeit verabschiedet. Ihr galt später auch der ausdrückliche Dank des Personalratsvorsitzenden Wilfried Weisbrod für ihren Einsatz in den genannten Gremien.

Damit ging Landrat Dr. Brötel dann auch schon zu den Ehrungen anlässlich eines 25-jährigen Dienstjubiläums über. Den Reigen eröffnete Annette Brenneis aus Schloßau, die bereits die Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten am Mosbacher Landratsamt absolviert hat. Ihr Weg führte sie vom Ordnungsamt über das Asyl- und Ausländerrecht und das Veterinärwesen in den Geschäftsbereich Sozialhilfehilfe bzw. in die Anlaufstelle soziale Hilfen beim Jobcenter in Buchen, wo sie seit 2003 tätig ist. Brigitte Döllinger aus Buchen hat einige Jahre in der Hauswirtschaft gearbeitet, bevor sich 1969 einem Bürofachlehrgang die Einstellung beim damaligen Landratsamt Buchen anschloss. Einer langen beruflichen Pause folgte 1993 der Wiedereinstieg im Baurechtsamt, von wo die Jubilarin im November 2011 in die Freistellungsphase der Altersteilzeit eintrat. Nun konnte sie noch vor Eintritt in den endgültigen Ruhestand ihr 25-jähriges Dienstjubiläum feiern. Nila Habaradas-Schork aus Mudau dagegen ist nach wie vor im Dienst. Sie arbeitet als Kollegin von Elisabeth Sämann im Reinigungsdienst beim Amt für Flurneuordnung in Buchen, wo sie 1987 auch schon begonnen hat und zuständig ist für die „Visitenkarte des Hauses“, wie der Landrat betonte.


Nicht im Haus, sondern auf den klassifizierten Straßen des Landkreises – ein Netz von immerhin 760 km – ist der Straßenwärter Reinhard Seus aus Aglasterhausen bei Wind und Wetter zu Hause. Seine Ausbildung hat er beim Straßenbauamt Heidelberg Außenstelle Mosbach absolviert und direkt im Anschluss erhielt er 1987 dort auch seine Anstellung. Dank der Verwaltungsreform gehört er seit 2005 zum Fachdienst Straßen, Straßenmeisterei Mosbach des Landratsamtes. Als letzter der Dienstjubilare wurde Markus Volk aus Osterburken geehrt. Der Kreisforstamtsrat ist seit 12 Jahren Büroleiter der Forstbetriebsleitung Adelsheim, nachdem er zuvor nach dem Studium an der Fachhochschule für Forstwirtschaft in Rottenburg als Revierleiter auf der Walldürner Höhe tätig war.

Den ehrenden Worten des Landrats schloss sich Wilfried Weisbrod für den Personalrat und die Kolleginnen und Kollegen an. Er würdigte die Arbeitsleistung, die – oft leider entgegen der öffentlichen Wahrnehmung – durch Sparmaßnahmen und Stellenstreichungen ständig steige: „Die Belastung nimmt zu.“

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