Musikschule Cocopelli feierte Sommerfest

Junge Talente überzeugten mit gelungenen Darbietungen

600 Cocopelli

(Foto: privat)

Neckarelz. (lin) Musik soll Spaß machen, egal ob in der Gruppe oder im Einzelunterricht, findet Michael Schmitt-Räbiger und setzt auf individuelle Lösungen. Cocopelli heißt die kleine, feine und private Musikschule, die er vor acht Jahren aus der Taufe gehoben hat. Wohlfühlen sollen sich seine Schülerinnen und Schüler, die auch etliche Erwachsene in ihren Reihen wissen. Am Henschelberg 56 und an drei weiteren Unterrichtsplätzen unterrichten mittlerweile fünf Lehrkräfte an Gitarren, Geige, Klavier und Keyboard und Flöten.


Dazu kommt Gesangsunterricht in den Richtungen Klassik und Pop. Oft halten ganze Familien der Musikschule Cocopelli die Treue und Freunde bringen Freunde mit. Auf die gute Mund-zu Mund-Propaganda ist Schmitt-Räbiger schon stolz, weiß er doch mittlerweile etwa 100 Schülerinnen und Schüler in seiner Musikschule zu Hause.

Am Samstag traf sich die Cocopelli-Familie im Evangelischen Gemeindehaus in Neckarelz zum Musikschulfest bei Kaffee und Kuchen und jeder Menge musikalischer Kostproben. 45 eigene Talente und vier Gäste der Musikschule Mosbach hatten den nötigen Mut aufgebracht und präsentierten sich vor Eltern, Großeltern und Freunden, die sie dafür bereitwillig mit Applaus bedachten.

Von einfühlsam über dynamisch-ausdrucksstark und versiert-kontrastreich reichte Schmitt-Räbigers Lob, als er Anna Schilling, Maximilian Sachs und Kerstin Gutte (alle Klavier) skizzierte. Eine atemberaubende „Tarantella Napolitana“ legte Erik Koop an der Gitarre vor und bei Kammermusik trafen sich Nadja Geisler und Lisa Throm (beide Klavier) mit vier Gastschülern (Violine und Cello), eine Kooperation die auf Initiative der Musikschule Mosbach zustande gekommen war.


Fabian Langs virtuoses und stilsicheres Spiel am Flügel (Comptine d‘un autre été) gefiel genauso wie Ann-Sophie Hafners feine Trillertechnik bei Bachs „Bourreé e-Moll“. Gerade einmal acht Jahre alt und rhythmisch schon spielsicher zeigte sich Mira Zulauf und flötete „Alle Vögel sind schon da“. Manuel-Tobias Csapo präsentierte die technisch anspruchsvolle „Augustine“ von Juan Alberto Collada und Samira Räbiger, Eileen Hamm und Sabrina Bell überzeugten mit starken und gefühlvollen Gesangsinterpretationen.

Damit war aber noch lange nicht Schluss. Tatsächlich haben sie alle ein Sonderlob verdient, die kleinen und größeren Musiker/innen und Sängerinnen, die Lehrer/innen, die vielen Helfer und Kuchenbäcker.

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