Neue Regierungspräsidentin besuchte Mosbach

500 Kressl Altstadtsanierung

Regierungspräsidentin Nicolette Kressl besichtigte gemeinsam mit Mosbachs Oberbürgermeister Michael Jann und Vertretern der Stadtverwaltung die Mosbacher Altstadt. (Foto: pm)

Mosbach. (pm) Zu ihrem Antrittsbesuch in Mosbach begrüßte dieser Tage Oberbürgermeister Michael Jann die neue Präsidentin des Regierungsbezirks Karlsruhe, Nicolette Kressl, die die Amtsgeschäfte am 1. Juni von ihrem Vorgänger Rudolf Kühner übernommen hat. Die vier Regierungspräsidien Karlsruhe, Stuttgart, Freiburg und Tübingen stehen innerhalb der Verwaltungsorganisation des Landes Baden-Württemberg als Mittelbehörden zwischen den Landesministerien und der unteren Verwaltungsebene. Sie üben z.B. die Kommunal-, Fach- und Rechtsaufsicht über die Kommunen aus und sind zuständig für raumordnerisch bedeutsame Projekte wie z.B. Bundesbauvorhaben. Hierdurch ergeben sich natürlich enge Kontakte zwischen Stadtverwaltung und der übergeordneten Behörde.


Ein Eintrag in das Goldene Buch der Stadt eröffnete die Gesprächsrunde im historischen Rathaus Mosbachs, an der auch Stefan Baumhackel und Klaus Kühnel als Vertreter der Stadtplanung teilnahmen. Gesprächsthemen waren unter anderem die Bedeutung der Großen Kreisstadt als Mittelzentrum im ländlichen Raum, der demographische Wandel mit all seinen Auswirkungen auf z.B. die Themen Wohnbauentwicklung, Bildung und Betreuung, die Duale Hochschule Baden-Württemberg Mosbach, die Sanierung der Neckarbrücke, die Verkehrssituation auf der B27 sowie die Altstadtsanierung inklusive Gartenwegbebauung.

Beim anschließenden Rundgang durch Fußgängerzone und Altstadt konnte sich die Regierungspräsidentin bei strahlendem Sonnenschein einen guten Eindruck von dem anstehenden Sanierungsprojekt machen, für die das Land einen Förderrahmen von 3.333.333 € genehmigt hat, wobei 1.333.333 € von der Stadt zu stemmen sind und 2 Mio. € vom Land beigesteuert werden.

Das neue Sanierungsgebiet mit der Bezeichnung „Innenstadt“ bezieht die Bereiche zwischen der Hauptstraße und der B 27 sowie zwei kleinere Zonen im Bereich der Heißensteingasse und der Collekturgasse ein. In ersten Gesprächsrunden der Stadt mit den Betroffenen hat sich ein großes Interesse gezeigt, viele Gebäudeeigentümer wollen in ihre vier Wände investieren. Häufige Mängel liegen in der energetischen Ausstattung bzw. der Erschließung der Obergeschosse oder aber es wird eine grundlegende Modernisierung angestrebt. Neben den Zuschüssen für private Maßnahmen sind auch Investitionen im öffentlichen Raum geplant – z.B. Pflastersanierung, Beleuchtungskonzept sowie Leitungsverlegungen und Gebäudeabbrüche im Rahmen der geplanten Bebauung des Gartenweges.


Begeistert zeigte sich Nicolette Kressl nicht nur von den bisher geleisteten und aktuellen Projekten und Maßnahmen Mosbachs, sondern auch von der Stadt selbst: die belebte Fußgängerzone, die vollen Eiscafés, das immer wiederkehrende Element Wasser in den Gassen, die historischen Fachwerkgebäude, die Simultankirche und die überall präsenten Kultur- und Stadtmarketingveranstaltungen und Aktionen wie „Mosbach fällt aus dem Rahmen“.  

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