Neuer stellvertretender angiologisch-kardiologischer Chefarzt

Neuer stellvertretender angiologisch kardiologischer Chefarzt an der GRN Klinik Eberbach

Stabwechsel in der GRN-Klinik Eberbach (v.l.n.r.): Oberarzt Alexander van der Bosch, der scheidende stellvertretende Chefarzt der Kardiologie, Prof. Dr. Christian Zugck, sein Nachfolger Prof. Dr. Grigorios Korosoglou, Oberärztin Dr. Sultan Celik, Chefarzt Prof. Dr. Hugo A. Katus und Klinikleiter Martin Hildenbrand (Foto: GRN)

Eberbach. (pm) Ab 01. September 2012 – etwas über ein Jahr nach seiner Eröffnung – bekommt das Herzkatheterlabor der GRN-Klinik Eberbach einen neuen stellver­tretenden Leiter: Der 35-jährige Professor Dr. med. Grigorios Korosoglou wird Nachfolger des scheidenden Professor Dr. med. Christian Zugck (44). Zugck hatte als stellvertretender Chefarzt der Kardiologie und Angiologie ab August 2011 das Eberbacher Herzkatheterlabor aufgebaut und macht sich nun mit einer eigenen Herzkatheterpraxis in Ostbayern selbstständig. Die intensive Zusammenarbeit mit dem Universitätsklinikum Heidelberg sowie die chefärztliche Verantwortung von Professor Dr. med. Hugo A. Katus an der GRN-Klinik bleiben unabhängig von dieser personellen Veränderung bestehen. Oberärztin Dr. Sultan Celik, Oberarzt Alexander van der Bosch sowie das gesamte Pflege- und Funktionsteam des Herzkatheterlabors stehen den Eberbacher Patienten weiterhin in bewährter Weise zur Verfügung. Für die organisatorische Gesamtleitung der Abteilung für Innere Medizin ist in Eberbach nach wie vor der auf das Teilgebiet der Gastroenterologie spezialisierte Dr. med. Bernhard Nitsche verantwortlich.




Grigorios Korosoglou wurde in Thessaloniki, Griechenland, geboren und studierte nach seinem Schulabschluss in der dortigen deutschen Schule von 1994 bis 2000 Humanmedizin an der Justus-Liebig-Universität Gießen, wo er auch promovierte. Anschließend absolvierte er in der Abteilung für Kardiologie des Universitätsklinikums Heidelberg seine Assistenzarztausbildung, die er 2007 mit der Prüfung zum Facharzt der Inneren Medizin abschloss. 2009 und 2011 kamen die Zusatzqualifikationen für Kardiologie und internistische Intensivmedizin hinzu. Während seiner Facharztausbildung in Heidelberg und im Rahmen eines Forschungsstipendiums an der Johns-Hopkins-Universität, USA, (2005-2006) war er an mehreren wissenschaftlichen Projekten im Bereich der nicht-invasiven kardiovaskulären Bildgebung – Ultraschall des Herzens, kardiale Kernspintomographie und Computertomographie – beteiligt. Im Jahr 2008 habilitierte er bei Professor Katus an der Universität Heidelberg und ist seit 2011 Oberarzt der Abteilung, Leiter der kardialen Computertomographie sowie stellvertretender Leiter der kardialen Kernspintomographie. Professor Korosoglous klinische Schwerpunkte liegen im Bereich der Herzkatheterdiagnostik und -therapie. In diesem Bereich hat er in den letzten Jahren an der Universität Heidelberg unter anderem über 4.000 Herzkatheteruntersuchungen durchgeführt. Professor Korosoglou wird, ebenso wie sein Vorgänger, an Werktagen in der GRN-Klinik Eberbach anwesend sein, um hier Patienten zu behandeln.

Der Personalwechsel nach einem Jahr bietet Anlass zu einer kleinen Zwischenbilanz des Eberbacher Herzkatheter-Teams: Rund 800 Eingriffe haben die vier Ärzte, assistiert von speziell dafür ausgebildetem Pflegepersonal, zwischen August 2011 und Juli 2012 vorgenommen – davon etwa 15 Prozent ambulant, also ohne anschließenden stationären Aufenthalt der Patienten in der Klinik. In mehr als 40 Prozent der Eingriffe wurde eine Perkutane Transluminale Koronare Angioplastie (PTCA) durchgeführt; das bedeutet, dass im Rahmen der Herzkatheter-Untersuchung ein verengtes oder verschlossenes Herzkranzgefäß erweitert beziehungsweise wiedereröffnet wurde. 15 Prozent der Eingriffe bezogen sich nicht auf die Gefäße des Herzens, sondern wurden an anderen Blutgefäßen vorgenommen, beispielweise an den Arterien der Bei­ne, um die Ursachen für die so genannte Schaufensterkrankheit zu beseitigen.


„Die Zahlen zeigen, dass wir mit unserer Einschätzung des Bedarfs an Herzkatheter-Untersuchungen in Eberbach und Umgebung richtig gelegen haben“, kommentierte Martin Hildenbrand, Betriebsleiter der GRN-Klinik Eberbach, anlässlich des Stabwechsels die bisherige Entwicklung des Herzkatheterlabors und dankte Professor Zugck für dessen hervorragende Aufbauarbeit. „Darüber hinaus wissen wir aus den Rückmeldungen unserer Patienten, wie sehr sie die persönliche Atmosphäre schätzen, die in unserer Klinik herrscht.“ Auch die kurzfristige Terminvergabe innerhalb von zwei bis drei Tagen sei ein nicht zu unterschätzender Vorteil gegenüber den üblichen Wartezeiten in großen Krankenhäusern. Das Eberbacher Kathetherlabor bietet Herzpatienten der Metropolregion Rhein-Neckar östlich von Heidelberg seit Sommer 2011 eine Möglichkeit, sich in der Nähe ihres Wohnortes nach universitären Maßstäben untersuchen und behandeln zu lassen.

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