Lebhafte Nachfrage nach Kishon & Co

„Jüdischer Humor“ in der Bücherei des Judentums

500 Lesung

Am Sonntag, dem Europäischen Tag der jüdischen Kultur, las das Bibliotheks-Team der grundlegend renovierten Bücherei des Judentums in Buchen über jüdischen Humor; die Judaistin Rebekka Denz (2. von rechts) mit einigen der zahlreichen Besucher. Foto: pm)

Buchen. (cd) – Heiter und lebendig zu ging es zu am Sonntag beim Europäischen Tag der jüdischen Kultur in der Bücherei des Judentums ins Buchen – „der Geist des jüdischen Humors“ war das diesjährige Leitmotiv. Jede volle Stunde lasen Mitglieder des Bibliothek-Teams  und führten anschließend durch die umfangreichen Bestände der Fachliteratur und der Belletristik – „ein Kleinod“, wie einige Besucher bemerkten, die sich insbesondere für die lokalen und regionalen Spuren jüdischen Lebens interessierten und fündig wurden. Wegen des Andrangs mussten weitere Stühle herbeigetragen werden, was die beiden Vorleserinnen Gisela Brech und Rebekka Denz besonders freute.




Der Klassiker jüdischen Humors, Ephraim Kishon und seine „beste aller Ehefrauen“, und der junge Comedian und Autor Oliver Polak, der in der einzigen jüdischen Familie in Papenburg im Emsland aufgewachsen ist, ließen schmunzeln und nachdenken. Auch beim nächstjährigen Europäischen Tag der jüdischen Kultur, der immer mit dem Schützenmarkt zusammenfällt, wird wieder vorgelesen. Die Bücherei des Judentums, im Gebäude des „Klösterle“ gelegen, ist donnerstags von 16 – 18 Uhr geöffnet und für jedermann zugänglich. Weitere Infos sind zu finden unter: www.buecherei-des-judentums.de

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