VfR Mannheim will Personalnot trotzen

Mannheim. (sw) Der Spielberichtsbogen in den Katakomben des Karlsruher Wildparkstadions war schnell eingegeben, als der VfR Mannheim am vergangenen Mittwoch bei der U23 des KSC am Ende seinen dritten Sieg in Folge (2:0) feiern konnte. Mit Ivan Strkalj, Emre Efe und Joseph Olumide saßen neben Torhüter Julian Böttger noch ganze drei Feldspieler auf der Bank – von insgesamt 22, die Cheftrainer Kenan Kocak eigentlich zur Verfügung stehen. Das Verletzungspech ist also kaum mehr zu toppen – und trotzdem hat der VfR sich schon nach 5 Spielen wieder in der Spitzengruppe der Oberliga eingenistet.

Einen Grund, sich auf der bisherigen Bilanz auszuruhen, gibt es jedoch keineswegs. Mit dem Heimspiel gegen die TSG Balingen steht nämlich am morgigen Samstag (15.30 Uhr) ein echter Härtetest auf dem Programm. Der mit 1.800 Mitgliedern größte Verein der Stadt aus dem Zollernalbkreis wird trotz der jüngsten 2 Niederlagen in Folge sicher wieder ein Wörtchen um die vorderen Plätze mitreden. Der 5. Platz in der vergangenen Saison und die Tatsache, dass das heimische Au-Stadion derzeit für fast rund 4,9 Millionen Euro erneuert wird, zeigt eindeutig, dass die TSG die nächsten Jahre einiges vor hat.

In der Saison 2008/2009 unterlag der VfR dem damaligen Aufsteiger aus Balingen zuhause mit 1:3, im vergangenen Jahr revanchierten sich die Blau-Weiß-Roten dafür mit einem 2:0-Heimsieg. Die Zuschauer im Rhein-Neckar-Stadion erwartet also eine spannende Partie zweier Mannschaften auf Augenhöhe.




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