„Flinc“ – ideal für Kurzstrecken im Ländlichen Raum

Stuttgart. (pm) „Im Ländlichen Raum sind die Menschen weitaus mehr als in städtischen Regionen auf das Auto als Verkehrsmittel angewiesen. Wie die Mobilität im Ländlichen Raum zukünftig gestaltet werden kann, ist eine zentrale Herausforderung, die gerade vor dem Hintergrund der demographischen Entwicklung von hoher Bedeutung ist. Wir brauchen für ländliche Gebiete kreative Lösungen, die sowohl ökonomisch wie auch ökologisch den heutigen Anforderungen entsprechen. Mit der dynamischen Mitfahrzentrale Flinc steht uns ein zukunftsweisendes Modell zur Verfügung, das mit rund 400 regelmäßigen Nutzern in der Bevölkerung gut angenommen wird. Die grün-rote Landesregierung wird sich dafür einsetzen, dass innovative Konzepte wie Flinc den Ländlichen Raum mit attraktiven Mobilitätsangeboten stärken“, sagte Verbraucherminister Alexander Bonde anlässlich der Präsentation des Projektes „Flinc“.




 
„Im Ländlichen Raum sind für Besorgungen des täglichen Bedarfs, Arztbesuche, Fahrten zum Arbeitsplatz oder andere alltägliche Dinge gute Mobilitätslösungen gefragt. 15 Gemeinden in der Limesregion testen deswegen seit März 2012 die innovative Mitfahrzentrale Flinc . Die Besonderheit an Flinc ist, dass damit auch Kurzstrecken einfach gebucht und zurückgelegt werden können – das ist wichtig, weil 80 Prozent der Autofahrten Kurzstrecken sind“, erläuterte der Minister. Das Projekt stehe stellvertretend für die vielen außergewöhnlichen Projekte, die im Rahmen des EU-Programms LEADER umgesetzt würden. Dies zeige, dass im Ländlichen Raum eine hohe Innovationskraft stecke. „Die positive Resonanz in der Limesregion zeigt, dass die Mitfahrzentrale Flinc für die Bürgerinnen und Bürger ein attraktives Angebot ist. Es kann auch für andere ländlich geprägten Gemeinden in Baden-Württemberg eine gute Ergänzung des Mobilitätsangebotes sein“, sagte Bonde.

Das Unternehmen „Flinc“ hat im Gegensatz zu anderen Mitfahrzentralen die Nische der Kurzstrecken besetzt, die statistisch 80 Prozent aller Autofahrten ausmachen. Mit wenigen Klicks ist man am Ziel: Mitfahrer geben im Internet ein Mitfahrgesuch auf, „ Flinc “ sucht potentielle Fahrer. Ergeben sich ein oder mehrere Treffer, werden Suchende per SMS, Email oder direkt über die App informiert. Nun kann er beim Fahrer anfragen und dieser entscheidet, ob er zu- oder absagt. Von „ Flinc “ können Fahrer und Mitfahrer gleichermaßen profitieren, denn der eine wird unabhängiger vom ÖPNV, der andere kann Teile seiner Spritkosten einsparen.

Infos im Internet:

www.flinc.org

 

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