Peter Hauk besucht Auerbergschulzentrum

„Kooperation von Realschule und Werkrealschule der richtige Weg“

Walldürn. (pm) „Ihre beiden Schulen zeigen deutlich, welchen Mehrwert verstärkte Schulkooperationen für alle Beteiligten mit sich bringen“, sagte der Neckar-Odenwälder Landtagsabgeordnete und Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion Peter Hauk MdL bei einem Besuch der Auerberg-Werkrealschule und der benachbarten Konrad-von-Dürn-Realschule in Walldürn, am Dienstag, 24.07.12.

Rektor Wolfgang Kögel von der Werkrealschule, Rektor Patrick Schmid von der Realschule sowie Bürgermeister Markus Günther empfingen Peter Hauk zu einem Meinungs- und Gedankenaustausch. „Ich möchte mich gerne bei Ihnen erkundigen, wie die Situation vor Ort aussieht und wo mögliche Chancen oder auch Probleme in der Entwicklung liegen“, erklärte Hauk das Anliegen seines Besuches.




Die beiden Rektoren gaben einen Einblick in die Praxis des Schulalltags und stellten die Auswirkungen der Bildungspolitik dar: „Wir stellen in Walldürn eine geringe Nachfrage nach einem Ganztagesangebot fest“, erläuterte Kögel. „Viele Eltern in ländlichen Gebieten können die häusliche Betreuung am Nachmittag leisten und entscheiden sich bewusst gegen eine Nachmittagsbetreuung in der Schule“, ergänzte Bürgermeister Günther.

Im Gegensatz dazu soll aber für Familien, in denen ein Bedarf an Nachmittagsbetreuung besteht, diese nach Möglichkeit sukzessive im Rahmen eines freiwilligen Angebots ausgeweitet werden* erklärte Schmid. Man könne bei den Kindern auch entsprechende Fortschritte feststellen. Die beiden Schulleiter gaben an, die begonnene Kooperation aufgrund der Synergieeffekte und der bereits erzielten Erfolge weiter ausbauen zu wollen. Dabei erhofften sie sich auch die Unterstützung des Kultusministeriums.

Bürgermeister Günther betonte, dass das „Modell der Verbundschule für die beiden Schulen im Auerbergzentrum optimal wäre und zu hoffen bleibt, dass dieses Modell, welches speziell den Gegebenheiten von Schulen im ländlichen Raum Rechnung trägt, auch weiterhin als mögliche Alternative zur Gemeinschaftsschule durch das Kultusministerium angesehen wird.“

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