Bei 700-Jahrfeier Klassentreffen vereinbart

von Liane Merkle

Klassentreffen

Der fast vollständige Jahrgang vor seiner ehemaligen Schule in Unterscheidental. (Foto: Liane Merkle)

Scheidental. Die Feier zu 700 Jahre Scheidental hatte bei einigen Ehemaligen des Jahrgangs 1952 den Wunsch geweckt, ein solches Treffen mal „im kleinen Kreis“ stattfinden zu lassen. Und Bruno Hofmann und Klaus Schork realisierten diesen Wunsch und luden am vergangenen Wochenende ihren Jahrgang 1952 ein zu einem ganz speziellen Rückblick auf die eigene Vergangenheit. Wie gut die Idee ankam, zeigte die Resonanz. Denn es waren lediglich zwei krankheitsbedingte Ausfälle zu vermelden.

Man traf sich im ehemaligen Schulsaal in Oberscheidental und nach der Begrüßung gab es viel zu erzählen. Schließlich hat jeder seit der Schulzeit ganz schön vieles familiären und beruflichen Höhen und Tiefen erlebt. Es gab aber auch lebhafte Diskussionen zu der von den Organisatoren vorbereiteten Fotoausstellung mit Bildern aus der Kindergarten- und Schulzeit, kirchlichen Highlights und den ehemaligen Wohnhäusern, die heute größtenteils nicht mehr vorhanden sind.




Die Besichtigung der Kirche „St. Peter und Paul“ mit Informationen zu dem von Ernst Hauk erstellten Kirchenführer war für viele eine Überraschung und ließ sie das Gotteshaus in neuem Licht sehen. Diese neuen Eindrücke zur Heimat setzten sich nach dem Mittagessen im Traditionsgasthaus „Zur Linde“ fort, als die Gruppe eine längere Fahrt mit einem Kleinbus über die gesamte Gemarkung unternahm. Unter fachkundiger Führung von Klassenkamerad und Ortsvorsteher Klaus Schork besichtigte unterwegs auch den ehem. Kindergarten Unterscheidental. Abgeschlossen wurde die Ortsrunde mit einem Friedhofsbesuch und schließlich mit Kaffee und Kuchen in der ehemaligen Schule.

Ehrensache war für alle der abendliche Gottesdienst, bestellt für die verstorbenen Lehrer und Pfarrer. Beim Abschlussessen im „Haus Römerkastell“ schwärmten alle von den schönen Stunden, die man gemeinsam verbracht hatte und von den tollen Eindrücken, die man von dem Heimatort mitnehmen konnte. Und man versprach sich ein Wiedersehen in fünf Jahren.

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