FDP nominiert Ulrike Quoos für Bundestagswahl

FDP nominiert Bundestagskandidatin

Unser Foto zeigt von links: Wahlkampfleiter Andreas Scheurig, der FDP Kreisvorsitzende Achim Walter, FDP-Kandidatin für den deutschen Bundestag Ulrike Quoos, FDP-Kreisvorsitzender  Benjamin Denzer, sowie den Kreisgeschäftsführer Ingo Brudereck. (Foto: pm) 

 

Odenwald-Tauber. (pm) Zu ihrer Wahlkreiskonferenz anlässlich der im kommenden Jahr anstehenden Bundestagswahlen kamen jüngst die Delegierten der beiden FDP-Kreisverbände Main-Tauber und Neckar-Odenwald in Schweinberg zusammen. Kreisgeschäftsführer Ingo Brudereck als Versammlungsleiter begrüßte zunächst  die zahlreich erschienenen Mitglieder und gab im Weiteren einige Erläuterungen zur vorliegenden Tagesordnung bekannt. Zunächst galt es einige Formalitäten im Zusammenhang mit der Wahlgesetzgebung abzuhandeln, bevor es mit der Wahl eines Direktkandidaten für den Bundestagswahlkreis 276 Odenwald-Tauber zum eigentlich Höhepunkt der Sitzung kam.

Achim Walter, Kreisvorsitzender der FDP Neckar-Odenwald schlug der Versammlung die 38-jährige Diplomwirtschaftsingenieurin Ulrike Quoos  aus Osterburken als  Kandidatin für den gemeinsamen Wahlkreis vor. Nachdem aus der Mitte der Delegierten keine weiteren Vorschläge an die Versammlungsleitung gerichtet wurden, eröffnete Ingo Brudereck die allgemeine Aussprache und Kandidatenbefragung. 

Hierbei warb der Vorsitzende des FDP Kreisverbandes Main-Tauber, Benjamin Denzer aus Tauberbischofsheim, nochmals eindringlich bei den Mitgliedern um Zustimmung für den gemachten Personalvorschlag. Ulrike Quoos habe als junge Frau aus und für die Region, ausgestattet mit einer langjährige Praxis- und Berufserfahrung  in der freien Wirtschaft, genau das richtige Profil um uns als FDP mit Tatkraft in den Wahlkampf des kommenden Jahres zu führen, stellte Denzer die Vorzüge der Kandidatin heraus.

In ihrer Vorstellungsrede ging Ulrike Quoos eingehend auf ihren Lebenslauf, sowie ihre politischen Schwerpunkte für den anstehenden Wahlkampf ein. Ihr Abitur legte sie  in ihrer Heimatgemeinde Osterburken am dortigen Ganztagesgymnasium ab. Im Anschluss folgte ein Studium der Forstwirtschaft, sowie des Wirtschaftsingenieurwesens an der Fachhochschule Dresden, welches sie im Jahr 2002 mit dem Diplom abschloss. Ihren Einstieg ins berufliche Leben bildeten verschiedene Stationen im Bereich der Unternehmenswirtschaft, u. a. in den Sparten Marketing, Projektoptimierung und Prozessmanagement. Mittlerweile ist Ulrike Quoos als Job-Coach und Ausbildungsleiterin bei einem freien Bildungsträger in Buchen im Bereich der Jugend- und Erwachsenenbildung tätig.




Vor diesem Hintergrund liegt ein besonderes Augenmerk ihrer politischen Tätigkeit auf dem Bereich Bildung und Ausbildung. „Wir hier im ländlichen Raum haben in diesem Sektor noch  großes Potential, welches es gilt durch politisch richtig gesetzte Rahmenbedingungen in Zukunft weiter auszubauen. Als ein sich im globalen Wettbewerb befindliches Land  können wir  es uns  einfach nicht leisten Menschen, ganz egal ob jung oder alt, von einer dauerhaften Teilhabe an der Berufswelt auszuschließen“, erläuterte Quoos. Der Schlüssel zur Lösung der gesellschaftlichen Herausforderungen in der Zukunft  sei für sie ohne Wenn und Aber die Bildung. Gerade deshalb gelte heute mehr denn je das Motto  des großen liberalen Bildungsreformers und FDP-Politikers Ralf Dahrendorf „Bildung ist Bürgerrecht“, betonte die Kandidatin.

Als Mitglied im Landesvorstand der Liberalen Frauen liegt Ulrike Quoos zudem das Thema Geschlechtergerechtigkeit besonders am Herzen. Vieles habe die Koalition aus Union und FDP hierzu in der vergangenen Legislaturperiode bereits auf den Weg gebracht. Dabei gelte,  die Liberalen seien  in der Berliner Regierung  Motor der gesellschaftlichen Modernisierung innerhalb der Bundesrepublik. Und das geht auch ganz ohne Quote, verdeutlichte Quoos.  Ich bin alles andere als eine Schön-Wetter-Liberale und auch wenn uns der Wind manchmal heftig ins Gesicht weht, so bin ich doch mehr denn je davon überzeugt unser Land braucht eine starke FDP, gab sich die Kandidatin kämpferisch.

Neben ihrem politischen Engagement  ist Ulrike Quoos zudem  als Kirchengemeinderätin in Osterburken, sowie als langjährige Jungendgruppenleiterin ehrenamtlich aktiv. Die Arbeit mit jungen Menschen hat mir schon immer viel Freude bereitet und ich ziehe dabei auch für mich persönlich viel Kraft und Befriedigung aus dieser  Tätigkeit, so Ulrike Quoos abschließend. 



Flirten, Chatten & Freunde treffen

Die  darauffolgenden  Wahlen ergaben ein klares Ergebnis. Der Osterburkenerin  konnte mit ihrer beherzten Rede die Mitglieder überzeugen und  wurde mit überwältigender Mehrheit zur FDP Kandidatin im Wahlkreis Odenwald-Tauber gewählt. Ulrike Quoos bedankte sich herzlich für den großen Vertrauensvorschuss seitens der Mitglieder und versprach einen engagierten und ehrgeizigen Wahlkampf zu führen. Besonders freute sie sich zudem über die Zusage der vormaligen FDP- Bundestagskandidatin Carina Schmidt aus Königheim sie im Wahlkampf aktiv unterstützen zu wollen. Als FDP-Kreisverbände Neckar-Odenwald und Main-Tauber habe man sich stets als Mannschaftsspieler verstanden und habe dabei untereinander stets in gutem und vertrauensvollem Einvernehmen agiert.

Auch bei der kommenden Bundestagswahl werden alle gemeinsam die Kandidatin mit voller Kraft unterstützen, damit die beiden Landkreise zukünftig mit einer weiteren Stimme im Berliner Bundestag vertreten sein werden, formulierte der Neckar- Odenwälder Kreisvorsitzende Achim Walter zum Abschluss der Versammlung die Losung der FDP für den Bundestagswahlkampf 2013.

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