Gemeindepartnerschaft feiert „Silberne Hochzeit“

von Liane Merkle

500 Reichenbach0913 001

Die Bürgermeister freuen sich gemeinsam. (Foto: Liane Merkle)

Seckach.  „Wir sind gerne zu dieser Silberhochzeit gekommen, und wir werden uns sicher im Laufe des Abends darüber einigen, wer die Braut und wer der Bräutigam ist“, so die optimistischen Dankesworte von Reichenbachs Bürgermeister Andreas Böer im Rahmen des Eröffnungsabends zur 25. offiziellen Begegnung mit der Partnergemeinde Seckach im Klinge-Gasthof „St. Benedikt“.

Der angesprochene Optimismus kommt nicht von ungefähr, sondern ist begründet in der gelebten Freundschaft der Verwaltungen, aber auch der Vereine und Bürgerschaften beider Kommunen in weit mehr als den 25 offiziellen Begegnungen. Bürgermeister Thomas Ludwig war besonders angetan von der guten Resonanz auf diesen Abend durch alle Altersgruppen und von der Gastfreundschaft „seiner Seckacher“, denn alle Gäste waren privat untergebracht worden. Sein besonderer Willkommensgruß galt neben den Reichenbacher Gästen vor allem Ehrenbürger Ekkehard Brand und Pfarrer Ingolf Stromberger, bevor er kurz auf das Programm einging, das die Gäste in ihrem viertägigen Besuch erwartet.




Dabei erläuterte er, dass man den Freunden am Freitag das „Hohenloher Land“ näher bringen wolle mit einer Fahrt zum Würth-Museum in Künzelsau-Gaisbach und einer Führung im Kloster Schöntal. Der Abend stehe dann zur freien Verfügung und zur Intensivpflege der Freundschaften. Am darauf folgenden Samstag treffe man sich im Großen Sitzungssaal des Seckacher Rathauses zum Informations- und Gedankenaustausch über die Gemeindeentwicklung unter dem Thema ,,Aktuelles aus Seckach“. Um 18 Uhr feiere man gemeinsam einen ökumenischen Gottesdienst in der evangelischen Kirche St. Laurentius in Großeicholzheim, um danach zum gemütlichen Abschluss in den Besen des MGV Großeicholzheim in der Tenne im örtlichen Wasserschloss einzukehren.

Der Festsonntag beginnt um 10 Uhr mit der Abfahrt am Hallenbad Seckach nach Buchen in das Kompetenzzentrum der Abfallwirtschaftsgesellschaft des Neckar-Odenwald-Kreises anläßlich deren 20jährigen Bestehens mit Vortrag, Deponierundfahrt, Panoramarundblick, Hausmesse und einem gemeinsamen Imbiss. „Wir haben so viel von dieser ganz besonderen Freundschaft profitiert und gelernt“, erinnerte sich Andreas Böer und betonte „es ging uns nie ums Geld“. Es sei so viel Wertvolleres entstanden aus dieser Partnerschaft, aus der schließlich auch die Eurokommunale geboren worden sei. „Inzwischen kennt man uns nicht nur in Brüssel, sondern auch in Italien, Dänemark, Tschechien und Polen.“

Der Bürgermeister aus Reichenbach OL teilte die Meinung seines Seckacher Kollegen, dass es wichtig sei, diese Partnerschaften in die Weite zu tragen, was bisher bereits gut gelungen sei. Bevor Thomas Ludwig zum gemeinsamen Essen und Reden überleitete lud er ein zur Eurokommunale 2013 nach Reichenbach und zur 775 Jahr-Feier, die ebenfalls im nächsten Jahr stattfinde.

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