BLB zeigt Homo Faber

(Foto: Sonja Ramm)

Mosbach. In der Alten Mälzerei Mosbach wird die neue Spielzeit der Badischen Landesbühne am 2. Oktober 2012 um 19.30 Uhr mit einer eigenen Adaption von Max Frischs Roman Homo Faber eröffnet. Um 19.00 Uhr gibt die Dramaturgie im kleinen Saal eine Einführung zu der Produktion.

Der erstmals im Oktober 1957 veröffentlichte Roman wurde schnell zu einem Klassiker der modernen Literatur und ist nicht zuletzt deswegen wieder ein Sternchenthema in Baden-Württemberg. Im Mittelpunkt der Inszenierung von Intendant Carsten Ramm steht der Ingenieur Walter Faber, der an die Technik und die Beherrschbarkeit der Welt glaubt. Aber dann lernt er Sabeth kennen, die ihn stark an seine Jugendliebe Hanna erinnert. Mit Sabeth verändert sich sein ganzes Leben. Plötzlich besteht die Welt nicht mehr nur aus Zeichen. Doch die Liebe ist nicht logisch und lässt sich nicht kontrollieren.


 


Max Frisch wurde 15. Mai 1911 geboren und starb am 4. April 1991 in Zürich. Er  war Schriftsteller und Architekt. Mit Theaterstücken wie „Biedermann und die Brandstifter“ oder „Andorra“ sowie mit seinen drei großen Romanen „Stiller“, „Homo Faber“ und „Mein Name sei Gantenbein“ erreichte Frisch ein breites Publikum. Darüber hinaus veröffentlichte er Hörspiele, Erzählungen und Prosa.

Zu seinem 100. Geburtstag schrieb Iris Radisch in Die Zeit 2011: »Wenige konnten die Träume unserer in sich selbst verliebten, vorwärtsdrängenden Epoche besser beschwören als Max Frisch. … Wir werden diesen jungen Hundertjährigen noch lange lesen.«

Die Inszenierung von HOMO FABER hat Intendant Carsten Ramm übernommen, die Ausstattung besorgt Ines Unser. Die musikalische Leitung liegt in den bewährten Händen von Hennes Holz, der die Gestaltung auch selbst als Musiker übernimmt. Es spielen Evelyn Nagel, Juliane Schwabe; Philip Badi Blom, Stefan Holm, René Laier.

Karten gibt es im Vorverkauf in der Tourist-Information am Marktplatz, Tel. 06261-91880 und an der Abendkasse.

Infos im Internet:

www.dieblb.de

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