Super Form beim Bundesliga-Sprint

500 Sepp Bundesligasprint

(Foto: privat)

Bad Salzdetfurth. (kk) Bei seinem dritten Sprintstart auf einer höchst interessanten Strecke in der Innenstadt von Bad Salzdetfurth fuhr Alessandro Sepp (Team WHEELER – iXS) ein glänzendes Rennen.

So verfehlte der junge Waldbrunner in der Junioren-Kategorie in einem internationalen Feld  mit renommierten Bikern in den Klassen U23 und Herren Elite in der Qualifikation die Top 20 nur knapp und qualifizierte sich somit für das Viertelfinale.

Er habe zwar gemerkt, dass er schnell unterwegs ist, konnte es aber kaum fassen, dass es in dieser Konkurrenz für die Qualifikation reichte, freute sich Alessandro Sepp. Im Viertelfinale traf er mit Markus Bauer, dem Qualifikationssieger Markus Schulte Lüntzum und einem starken Belgier auch auf auf seinen Teamkollegen Pascal Ketterer.

Auch in diesem sehr schnellen  Lauf zeigte der Waldbrunner viel Mut und Herz und landete noch vor Markus Bauer auf  dem vierten Rang. Nach diesem harten Rennen am Samstagnachmittag, galt es die Beine zu lockern und für das Cross-Country-Rennen am frühen Sonntagmorgen zu regenerieren.




Hier zeigte sich das Wetter  in absoluter Finalstimmung und so gingen die Fahrer der Juniorenkategorie in die fünf harten Runden. Aufgrund seiner eingefahrenen Bundesligapunkte, startete Alessandro Sepp aus dem vorderen Drittel, sodass er sich in der ersten Runde bereits auf Rang 15 etablieren konnte. Diesen Platz belegte er auch bei der zweiten Zieldurchfahrt. Doch dann machten sich die Strapazen des Sprintrennens und der bereits seit Januar andauernden Saison bemerkbar. Der junge Odenwälder musste das Tempo reduzieren und lag am Ende auf dem 22. Platz, was weitere Bundesligapunkte einbrachte.

Der Winterhauchbiker zeigte sich mit dem Rennwochenende, insbesondere mit dem starken Sprintergebnis sehr zufrieden. Dies gilt aber auch für den Verlauf der gesamten Saison, die bereits im Winter beim Poison-Cup mit mehreren Podiumsplätzen begann.

Auch in den Bundesligarennen konnte der Waldbrunner in vier von fünf Läufen Punkten mit nach Hause nehmen. Saisonhöhepunkt war das hervorragende Ergebnis bei der Trans-Schwarzwald.

In diesem kurzen Fazit anerkannte der Nachwuchsbiker auch die Arbeit des professionellen Umfelds mit Sponsoren, Betreuern, Physiotherapeuten, Ernährungsmediziner und Teamchef und Trainer Klaus Ketterer, ohne den das Abschneiden nicht möglich gewesen wäre.

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