Diakon widerspricht Gerüchten um Abschied

Gemeinsamer Ausschuss tagte in Zimmern

Zimmern. (lm) Wie groß die Herausforderung, aber auch die Bereicherung durch die Vernetzung einer lebendigen Seelsorgeeinheit Adelsheim – Osterburken – Seckach für alle Beteiligten ist, zeigte sich in der jüngst statt gefundenen Tagung des Gemeinsamen Ausschuss im Kindergartensaal in Zimmern.

Ein Erfahrungsaustausch dokumentierte das Zusammenwachsen im Kennenlernen in der Seelsorgeeinheit als tragendes Element der Zukunft ebenso wie als Beheimatung im Glauben unter Menschen, die man kenne und schätze. Deutlich machten die Anwesenden dabei auch, dass ihnen der Glaube als Zukunft der Kirche genauso Bedeutung hat wie als Mitte und Anker im eigenen Leben. Dabei gelte der Gottesdienst als wichtiger Bestandteil von Heimat und Fels in der Brandung.

Neben  den wichtigen persönlichen Erfahrungen der Mitglieder im Gemeinsamen Ausschuss, galt es aber auch Rückblick zu halten. So berichtete Gemeindereferentin Ute Hodel zum einen über die feierlichen Firmungen mit Weihbischof Dr. Bernd Uhl in Osterburken und Seckach unter musikalischer Umrahmung durch die Chöre Jezimus und Singkreis Seckach zusammen mit dem ökumenischen Chor Mixed Generation unter Leitung von Klaus Bayer aus Großeicholzheim. Für 2014 wurde unter anderem als Verbesserung durch die Firmgruppenbegleiter angeregt, Jugendliche aus einer Gemeinde in der Vorbereitungszeit auf die Firmung z. B. öfter einen Gottesdienst miteinander gestalten zu lassen.




Wie Ute Hodel weiter erläuterte, sei in Ansätzen festzustellen, dass nach Vorgabe der Pastoralkonzeption Kinder, Jugendliche und Eltern tatsächlich durch Erstkommunion und Firmung erreicht würden. Auf jeden Fall seien alle eigeladen, mit zu wirken und beispielsweise die große Gruppe vom Hochseilgarten noch zu verstärken. Auf jeden Fall gäbe es vielschichtige Möglichkeiten, sich „im Reich Gottes“ einzubringen. Dazu gehöre der Christliche Glaube in der Gemeinschaft von Feuerwehr oder Sportverein ebenso wie beim dem beliebten Samariter-Crash-Kurs während der Firmvorbereitung.

Um die künftigen Firmlinge näher kennen lernen zu können, sollten sie durch die jeweiligen Pfarrgemeinderäte zu geben, gezielte angesprochen werden. Barbara Schmitt vom PGR Seckach bietet für Firmlinge beispielsweise Begleitung in den Gottesdiensten an.

Diakon Manfred Glittenberg ließ die Fußwallfahrt nach Walldürn mit 45 Teilnehmern Revue passieren. Wie Pfarrer Schneider aus dem Liturgieausschuss berichtete, sei unter dem Motto „Auf dem Weg des Glaubens“ ein solcher mit bestimmten Symbolen und Gedanken durch die Adventszeit geplant, wobei die Entscheidung ihn zu gehen bei den Gemeinden liege. Des Weiteren informierte er über den Eingang des Liedheftes „Kreuzungen, den Jahresausflug der Ministranten und die mögliche Bereicherung dieser „Clique“ durch Erwachsene, aber auch über den neuen Praktikanten Rold Paschke, der auf seinem Weg zur Priesterweihe im Schlierstadter Pfarrhaus wohnen werde.

Außerdem widerlegte er die Gerüchte, dass er und sein Kollege Drathschmidt die Seelsorgeeinheit Adelsheim-Osterburken-Seckach verlassen würden und er zeigte sich erfreut über „schwarze Zahlen“ in den Haushalten der SE. Für geplante Baumaßnahmen in Rosenberg und Schlierstadt sei das Foundraising gut angelaufen. Und für Ideen wie den Baustellenhoch am 7. Oktober in Schlierstadt sei man gerne offen.

Dennoch seien die finanziellen Vorgaben des Ordinariats, wie z.B. Kirchenräume auf max. 16 °C aufzuheizen, Werktagsmessen unter 12 Besuchern in kleinere Räume zu verlegen oder nur eine Halbbeleuchtung einzuschalten, zu beachten. Wohl wissend, dass es in den Gremien vorrangig um Verwaltungsaufgaben oder Baumaßnahmen geht, wenn auch begründet im christlichen Glauben, regte Gemeindereferentin Hodel eine ausdrücklichere Verbindung von Leben, Tun und Gottesdienst zur Bereicherung des Miteinanders an. In der heutigen Zeit seien die Menschen besonders gefährdet durch die Fülle an Werbung und Angeboten, die man durchaus als weitere Götter betrachten könne. Sie meinte daher, dass es inzwischen schon fast ein Glaubenszeugnis sei, über das, was an Gutem in der Seelsorgeeinhei geleistet werde, zu reden oder zu schreiben.


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Darum sei die Frage erlaubt: „Was hat die Welt mit Gott zu tun?“ Folgende Antworten fanden sich in der anschließenden Diskussion: „Gott ist groß und nicht an menschliche Vorstellung von Raum und Zeit gebunden. Er hat uns das Leben gegeben, und wir sollten verantwortlich mit der Welt und miteinander umgehen. Die Welt hat alles mit Gott zu tun, nur die Kirche nimmt die Welt oft zu wenig als Gottes Schöpfung wahr. Die Wirtschaft soll den Menschen dienen und alle sollen die Gebote beachten.“

Abschließend der Tagung wurden noch die anstehenden Termine bekannt gegeben: 6. Oktober – Tag für Pfarrgemeinderäte in Freiburg (Anmeldungen sind noch bis 27.09. möglich), 8. Oktober – Info-Abend in der Regionalstelle Hainstadt zum Thema „Sitzungen erfolgreich gestalten“, 14. Oktober – Wanderung für junge Familien zum Waidachshof, 27. November, 4., 11. und 18. Dezember – Exerzitien im Advent. Die Sternsinger-Info von Diakon Glittenberg erfolgt über die E-Mail-Adressen. 11. Oktober um 19.30 Uhr – Pfarrversammlung in der Kirche St. Sebastian in Seckach, 29. Januar 2013 – das nächste Treffen vom Gemeinsamen Ausschuss in der Klinge und schließlich die geplante  Klausurtagung 28./ 29.09.2013 in Würzburg (Himmelspforten) mit Schwerpunkt „Blick auf die Bildung des Gemeinsamen  PGR im Jahr 2015“.

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