VdK Mudau bei „Rhein in Flammen“

von Liane Merkle

Mudau/Oberwesel. „Wow“ – es hörte sich ja schon wahnsinnig an „Rhein in Flammen“ war das Motto des Mudauer VdK-Ausflugs, den Kurt Habedanke organisiert hatte. Nur was bitte kann man sich darunter vorstellen?

Mit 25 Personen griffen überraschend viele das Angebot des Teams Busunternehmen Farrenkopf (Hainstadt) und VdK-Ortsverband Mudau auf und waren pünktlich Samstagmorgens zur Stelle, um sich nach der dreistündigen Fahrt von Mudau nach Oberwesel dort erst einmal mit einem Fußmarsch zum „Reise integrierten“ Weinmarkt die Füße zu vertreten. Da man im Odenwald versteht, zu feiern und die Gäste zu begeistern, hatten sich einige unter dieser eintrittspreispflichtigen „Attraktion“ vermutlich etwas

Anderes vorgestellt, aber zur Zeitüberbrückung bis zur Abfahrt des Schiffes war es zumindest eine Möglichkeit. Am frühen Abend stieg die Spannung und Teil des 50 Schiffe umfassenden Corsos zu sein, der beleuchtet dem bengalischen Feuer um die Loreley und dem berühmten Feuerwerk entgegen fährt, das war schon etwas ganz Besonderes. Da war es „fast“ nicht mehr schlimm, dass dem angekündigten Zwei-Gang-Menü auf dem 600 Personen-Schiff ein Gang fehlte und die Klimaanlage nur selten richtig funktionierte.




Doch die kenntnisreiche Führung vorab entlang des Rheinufers mit echten Insider-Kenntnissen über die dort ansässigen Burgherren oder Untiefen oder Schmalstellen, über die Tücken des Schiffsverkehrs und den Ablauf des Abends machte schon so einiges wett. Und dann erst das Feuerwerk. „Einmalig“ drückt nur einen Bruchteil dieser Weltklasse-Vorstellung aus.

Nach Aussage des Kapitäns ist die musikalische Begleitung des Feuerwerks einerseits ein MUSS und andererseits eine Überraschung. Pink Floyd oder Klassik – alles kann möglich sein. Die Mudauer wurden mit äußerst harmonisch erklingender klassischer Musik „umgarnt“ und dazu tanzt ein Feuerwerksballett mit Elitequalität der Weltklasse. Hebefiguren, Pirouetten, Akrobatik in einer Choreographie, die ihresgleichen wirklich suchen muss und Szenenapplaus genauso herausforderte wie größte Hochachtung vor dem Können der Pyrotechniker.

Von zehn Uhr morgens bis zwei Uhr am nächsten Morgen war es für alle Beteiligten ein langer Tag gewesen, doch völlig im Einverständnis mit den Mitreisenden dankt Franz Handl als 1. Vorsitzender des VdK Mudau den Organisatoren für dieses ganz besondere Erlebnis von „Rhein in Flammen“. 

Unsere News jetzt auch einmal täglich per Mail

© www.NOKZEIT.de


Artikel empfehlen: