Fußballprofi Boris Vukcevic ringt mit dem Tod

Bei Frontalunfall lebensgefährlich verletzt – Sachschaden rund 150.000.- Euro – Sachverständiger an der Unfallstelle – Fahrzeuge sichergestellt

Bammental/Hoffenheim. Auch Stunden nach dem schweren Verkehrsunfall auf der B 45 bei Bammental, bei dem ein 22-jähriger Mercedes-Fahrer, bei dem es sich um den Fußballprofi  Boris Vukcevic  von 1899 Hoffenheim handelt, am Freitagnachmittag lebensgefährliche sowie der Fahrer eines 40-Tonnen schweren Lastzuges leichte Verletzungen erlitten hatte, ist die Ursache weiter unklar.

Derzeit sind die Ermittler der Verkehrspolizei Heidelberg und ein Sachverständiger damit beschäftigt, den Unfallhergang vor Ort zu rekonstruieren. Das Auto sowie der Lastzug wurden für weitere Untersuchungen sichergestellt.




Die Freiwilligen Feuerwehren aus Bammental und Wiesenbach waren mit fünfzehn Mann schnell am Unfallort und bargen mithilfe einer Rettungsschere den Fußballer aus seinem Fahrzeug.  Nach seiner notärztlichen Behandlung war er mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen worden, wo er sofort operiert wurde. Wie Hoffenheims Manager Andreas Müller inzwischen mitteilte, schwebt Vukcevic aufgrund schwerer Kopfverletzungen nach einer Operation in einer Heidelberger Klinik in Lebensgefahr. Er wurde von den Ärzten in eine künstliches Koma versetzt. Die Gedanken der Mannschaft und des gesamten Vereins seien bei dem Spieler und dessen Familie, teilte Müller mit.

Während der Unfallaufnahme war die B 45 bis gegen 18.40 Uhr voll gesperrt. Eine Spezialfirma war zur Reinigung der Fahrbahn von ausgelaufenem Treibstoff und Kühlflüssigkeit eingesetzt. Die Ermittlungen dauern an.

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