MdL Hauk besucht Autohaus Gramling

Wichtiger Ausbildungsbetrieb im Neckar-Odenwald-Kreis

Peter HaukMdL Peter Hauk. (Foto: pm) 

Mosbach. „Das Autohaus Gramling nimmt mit insgesamt 38 Auszubildenden eine wichtige Funktion im Neckar-Odenwald-Kreis wahr“, betonte der Neckar-Odenwälder Abgeordnete und Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion, Peter Hauk MdL, bei einem Besuch des Autohauses Gramling in Mosbach-Neckarelz.

Die Geschäftsführer Heinrich Gramling und Sohn Felix Gramling begrüßten Hauk in der Hauptbetriebsstätte des Mercedes-Benz-Vertriebspartners, das ursprünglich als Schlosserei, Nähmaschinen- und Fahrradhandlung 1908 in Osterburken gegründet wurde. „1955 erfolgte dann die Verlagerung nach Neckarelz, dem wirtschaftlich stärksten Raum der Region. Damals zählten wir noch 20 Beschäftigte, heute sind es insgesamt 190 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“, erklärte Heinrich Gramling. Neben Neckarelz bestehen weitere Niederlassungen in Mudau und Walldürn und insgesamt werden 7.700 Kunden betreut.

Insbesondere interessierte sich Hauk für die Ausbildungssituation im Unternehmen, da der Fachkräftemangel vielerorts bereits die Betriebe erreicht habe.

„Wir bilden mehr junge Menschen aus als wir benötigen. Das ist unser sozialer Beitrag für unseren strukturschwachen Raum, um jungen Menschen bessere Start-chancen und eine Perspektive zu geben. Das Thema Ausbildung ist bereits seit 1950 fester Bestandteil der Unternehmens- und Familienphilosophie. In den letzten 60 Jahren beendeten in unserem Hause insgesamt über 800 technische und kaufmännische Lehrlinge ihre Ausbildung erfolgreich“, sagte Heinrich Gramling.




„Dadurch haben wir auch keine Nachwuchssorgen, denn 90 Prozent unserer derzeitig Beschäftigten wurden im Autohaus Gramling ausgebildet“, gab Felix Gramling zur Auskunft. Man sei zudem mehrfach von derHandwerkskammer als bester Ausbildungsbetrieb in der Metropolregion ausgezeichnet worden.

Hauk erkundigte sich auch nach der wirtschaftlichen Lage des Neckar-Odenwälder Betriebs. Im Zuge der Wirtschafts- und Finanzkrise ab Ende 2007 sei auch das Geschäft mit Neuwagen eingebrochen. Insgesamt habe man jedoch im Jahr 2011  wieder 530 Neuwagen in den Sparten PKW, LKW und Transporter und 740 Gebrauchtwagen verkauft. Die Umsatzgrößen vor 2007 konnten allerdings noch nicht erreicht werden. Ein Trend hin zum jungen, hochwertigen Gebrauchtwagen sei bei den Privatkunden festzustellen. Heinrich Gramling äußerte sich hierzu: „Im Vergleich zu anderen Regionen ist das durchschnittlich zur Verfügung stehende Nettoeinkommen im Neckar-Odenwald-Kreis und folglich die Kaufkraft geringer. Das spüren auch wir als Unternehmen.“

Ein besonderes Augenmerk haben die beiden Geschäftsführer auf den Servicebereich gerichtet: „Wir haben einen täglichen Werkstatt-Durchlauf von durchschnittlich 71 Fahrzeugen in unseren 3 Betrieben. Deshalb schreiben wir Service und eine gute Kundenbetreuung auch besonders groß“, so Heinrich Gramling. „Das erste Auto wird vom Verkäufer verkauft, das zweite von der Werkstatt“, ergänzte Felix Gramling das eigene Motto. Für die weitere Zukunft sei man mit den drei Betrieben, dem qualifizierten Mitarbeiterstamm sowie einem Partner wie Daimler gut aufgestellt und gewappnet, so das Fazit der beiden Geschäftsführer.

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